2015


Dreihundertundfünfunsechzig Tage, ein Monat mit 30-31 Tage, eine Woche mit sieben Tage, ein Tag mit 24 Stunden, eine Stunde mit sechzig Minuten, eine Minute mit sechszig Sekunden, eine Sekunde mit… so gestaltet sich ein Jahr.

Wie definiere ich ein erfolgreiches Jahr?

Meine Erfolge messe ich einer Einheit gut erreichter Produkte. Das Wort „Produkte“ ist nicht gerade schmeichelhaft. Meine Definition ist jedoch sehr einfach. Ich nutze die Zeit um etwas zu produzieren, dass am Schluss kritisiert, bestaunt, benutzt, geschätzt, gelobt oder einfach verwendet werden kann.

Es gibt für mich „materielle Produkte“ und „nicht – materielle Produkte“.

Ein Materielles erreichtes Produkt wäre ein herrlich riechenden und schmeckender Mandelkuchen.

Ein nicht materielles Produkt wäre eine glückliche Person der man helfen konnte etwas glücklicher zu sein.

Ich persönlich stehe eher auf Nicht – Materielle erreichte Produkte. Gerne produziere ich viel Freude und emotionale Höhenflüge in meiner Umgebung. Zufriedenheit, Geborgenheit und eine hohe Affinität ist ein Produkt, dass ich sehr gerne zu erreichen versuche. 🙂

Nun habe ich auch für das Jahr „Zweitausendundfünfzehn“ viele Ideen diese „Nicht – Materiellen“ Produkte zu erreichen.

Ein Teil solch eines Produktes sollte das Blog „we love handmade“ rwarna.com sein. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer schwarzen Wolke über meinem Vorhaben.

Oft lese ich über eine Schreibblockade und solches Zeug. Mag in meine unerfahrenen Augen auch stimmen, aber mich hat nicht eine Schreibblockade gehindert zu „bloggen“, sondern eine Aufmerksamkeit die in eine andere Richtung gerichtet ist/war.

Genau hier kann und muss ich mich entschuldigen, dass all die LeserInnen meines kleinen Blog`s nicht mit den gewohnten „Intervall – Beiträgen“ verköstigt wurden.

Angefangen hat es mit meiner neuen Anstellung als Küchenchef in einem neuen Betrieb. Meine Aufmerksamkeit und meine Zeit wurden von dieser Tätigkeit eingenommen. Genau da tauchte das „Oh je“ ich sollte was veröffentichen auf meinem Blog. Was denken auch meine LeserInnen? Okey, was könnte ich rasch schreiben, kochen, fotografieren und verbloggen, damit niemand merkt, dass ich mit voller Energie in meinem Job versunken bin?

Also habe ich einige (100derte) von Fotos gemacht von Zubereitungen. Habe 15 Artikel angefangen zu verfassen und? Nicht zu Ende gebracht. ABER meine LeserInnne erwarten doch Beiträge?!

Genau hier kommt mein derzeitiges Problem. Ich liebe es zu „bloggen“, aber ich „blogge“ nicht. Hat sich meine Liebe in Luft aufgelöst?

Da bleibt mir nur die Frage an all die erfahrenen und erfolgreichen BlogerInnen da draussen. Wie überwindet man so was? Den Wunsch zu haben gute Artikel zu verfassen gegen die Rechtfertigung „keine Zeit wegen… in meinem Fall wegen meinem neuen Job“ zu haben?

Gibt es Erfahrungen die ich nutzen kann um meine grosse Liebe zu bloggen wieder in Gang zu bringen ohne Zwang oder ich sollte doch…

Mitten in diesen Gedanken hatte ich eine Begegnung mit einem Philosophen.( Wilhelm Schmid)
An einer Vorlesung über Gelassenheit, was wir gewinnen, wenn wir älter werden, hatte ich eine interessante Diskussion.
Es ging über`s schreiben. Sehr guter Gedankenaustausch entstand dabei. Ich als Anfänger und „Greenhorn“ wollte natürlich alles wissen über das Schreiben. Wie schreibt man richtig, interessant und mehrheitstauglich und doch individuell?
Jedoch zu Schluss kanalisierte sich die Diskussion auf „vor dem leeren Blatt sitzen und nicht`s kommt aus der Feder“

Wohl genau richtig. Zum schluss kam die Antwort auf meine Frage. „Wie kriege ich den Lauf des regelmässigen Schreibens wieder in Gang?
Die Antwort: Ganz einfach in der Kochsprache übersetzt, in der Einfachheit liegt die Würze. Also mache ich es einfach!

Einfach mit schreiben zu beginnen?! Genau das habe ich heute einfach gemacht.
Ein grosses Dankeschön für Eure Treue und weiter geht`s.

Dankbar
Eurer Roger