Asiatische Eiernudeln – treffen auf Rindfleisch


Heute präsentiere ich hier auf meinem Blog eine Leidenschaft die ich gerne mit Euch teilen möchte.

Asiatische Eiernudeln mit Rindfleisch und Zitronensauce

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Meine Euro-Asien-Küche.

Ich kann von mir sicherlich nicht behaupten, dass ich ein Meister in der Asiatischen Küche bin. Das Interesse an dieser Kochkunst entstand in den 90ziger. Damals arbeitete ich mit Köchen zusammen die diese Art des kochen`s perfekt beherrschten. Während dieser Zeit habe ich ein ganzes Notizbuch voll geschrieben. Alles was ich gesehen habe, wurde notiert. Ich mag mich noch gut erinnern an die Köche die oft genervt waren. Keine Frage blieb ihnen erspart.

In der langen Zeit habe ich mich dann weiterentwickelt, einfach durch „Learning by Doing“. Ausprobieren, recherchieren und viele Bücher lesen. Ich war und bin so fasziniert von der wohl gesündesten Küche der Welt.

Ich liebe asiatisches Essen, möchte aber meine Lieblingsgerichte selber kochen und dann auch geniessen. Sehr selten gehe ich zum Thailänder um die Ecke, oder kaufe Sushi aus dem Regal. Eigentlich ist es gar nicht schwer die asiatischen Spezialitäten zu Hause zu kochen. Es braucht dazu nur einige speziellen Zutaten. Einige Unterschiede gibt es dann schon bei Currypasten, Fisch- oder Austernsaucen.

Ich werde die gängigsten Zutaten mal kurz auflisten.

Die Küche aus Asien

Meiner Meinung nach gibt es die sogenannte asiatische Küche gar nicht. Eher würde ich da eine Aufteilung zwischen thailändische, vietnamesischer, tapanischer und chinesischer Kochkunst machen.

Jede Küche des jeweiligen Landes hat ihre Besonderheiten und erfordert teilweise andere Zutaten. Manche Grundzutaten sind jedoch in vielen Küchen asiatischer Länder anzutreffen. Hier ein Überblick über die gängigsten Zutaten:

Der Reis

Ich kenne nicht viele Gerichte aus dem asiatischen Raum, die ohne Reis auskommen würden. Ist ja auch nicht aussergewöhnlich, da seit über 5000 Jahren dort Reis angebaut wird.

Die Lieblingssorten der Asiaten sind die herrlich duftende Langkornreissorten: Basmati- oder Jasmin-Reis.

„König des Duftes“ so wird der Basmati bezeichnet, da der Reis ein sehr aromatischer Duft beim kochen entfaltet. Er bleibt sehr schön locker.

Hingegen der Jasminreis, mit seinem blumigen Duft eignet sich gut für Zubereitungen wie Sushi. Die Konsistenz ist eher weich und klebrig. Das Korn gibt sehr viel Stärke an das Kochwasser ab. Der Reis lässt sich gut mit Stäbchen essen.

Die Nudeln

Reis und Buchweizenmehl findet man bei der Herstellung von asiatischen Nudeln am häufigsten. In China heissen die Weizennudeln „Mie“ und in Japan „Ramen“ und eignen sich vorzüglich zum braten im WOK mit Gemüse und Fleisch.

Kurze Kochzeit haben die Glasnudeln. Sie werden aus der Stärke der Mungobohnen zubereitet. Beim kochen werden sie sehr weich und beinahe durchsichtig. Für Suppen, Schmorgerichte ideal. Reismehl ist der Bestandteil der Reisnudeln was der Name schon verrät.

Die Saucen

Die pikanten Saucen dürfen auf keinem Fall fehlen. Sehr bekannt ist die Fisch- und Austernsauce. Am bekanntesten ist jedoch die Sojasauce und auch überaus beliebt.

Die Sojasauce ersetzt in Asien oft das Salz und wird als Würzmittel verwendet für Marinaden oder Dip`s. Es gibt eine süssliche und salzige Variante, dunkle und helle. Die indonesische Sojasauce „Kecap Manis“ ist etwas dicker und sirupartig in ihrer Konsistenz. 

Der Einsatz ist vielseitig, sowohl für Salate, Fisch, Suppen und Gemüse. Zum marinieren von Fleischgerichten und als Sauce zu Sushi. Kennt Ihr sicher alle. 🙂 Die helle Sojasauce schmeckt etwas milder und süsslicher.

Einer der ältesten Saucen ist die Fischsauce und sie findet Verwendung in Thailand und Vietnam. Sie ist nicht gerade Nasentauglich, riecht eher streng. 🙂 Sie verleiht den Gerichten aber ein typisches, sehr ausdrucksstarkes Aroma.

Auch die dickflüssige, süss-salzige Austernsauce gibt vielen chinesischen und anderen ostasiatischen Gerichten erst den richtigen Kick. Sie besteht aus Austernextrakt, Sojasoße, Zitrone, Knoblauch, Zwiebeln und Maisstärke.

Die Curry-Pasten

Je nach Chillianteil sind sie in den Schärfegraden unterschiedlich. Auch verschiedene Geschmacksrichtungen gibt es. Die Ingredienzien sind Chilli, Ingwer, Knoblauch, Zitronengras und Koriander. Die grüne und rote Paste ist eher etwas scharf und die gelbe Paste eher milder. Kombiniert mit Kokosmilch und Gewürzen verwendet man sie für Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichte.

Die Kokosmilch

Exotisch wird es bei der Verwendung von Kokosmilch. Hergestellt aus gepressten und pürierten Kokosnüssen. Im indischen und asiatischen Raum kaum weg zu denken. Für scharfe Gerichte eine willkommene Abrundung durch die leichte Süsse.

Gewürze

Das herrliche Aroma kommt erst durch das würzen mit Gewürzen. Chili, Curry, Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander, Ingwer und Kardamom machen den Duft und den Geschmack vieler asiatischer Gerichte aus. was wäre ein Sushi ohne Wasabi, eine scharfe Meerretichpaste, wie köstlich.

Ein schilfartiges Gras mit dem Namen Zitronengras ist wohl das beliebteste Gewürz mit einer grossen Bedeutung. Es ist ein Geschmacksgarant für Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel. Das Zitronengras hat ein frisches, herrliches Aroma und wird meist wie Lorbeer verwendet, also nicht mitgegessen.

Der erdig-moschusartige Geschmack wird sehr geliebt in Vietnam und Thailand. Ich spreche von Koriander ein Kräuter mit einer zitroniger Note. Wird vor allem für Suppen, aber auch Fischgerichte verwendet. Auch in Salaten unentbehrlich.

Die Indische Dattel, auch Tamarinde genannt ist typisch für Curry-Gerichte. In Indonesien wird sie viel verwendet, aber auch in Thailand und Indien findet man das Gewürz oft. Auch in unserer bekannten Worcestersauce hat es Tamarinde drin.

Aus verschiedenen Palmarten wird der Palmzucker gewonnen. Er besitzt ein besonderes Aroma. Ideal zur Verfeinerung asiatischer Gerichte und Süssspeisen.

Wein und Essig

Sake, wohl das bekannteste Getränk aus Japan. Er wird sehr gerne getrunken, kann aber auch zu Abrundung vieler Gerichte verwendet werden.
Ein bekannter Reiswein mit dem Namen „Mirin“, einen gesüßten Sake mit goldbrauner Farbe, der ausschließlich zum Kochen verwendet wird. Er schmeckt zu Gegrilltem ebenso wie zu Süßspeisen.

Shao Xing ist der bekannteste Reiswein in China und wird ebenfalls nur zum kochen verwendet. Seine mittelbraune Farbe und sein rauchiger Geschmack passt sehr gut zu Fleischgerichten.

Eine weitere wichtige Zutat der asiatischen Küche, der Reisessig, schmeckt sehr viel milder als herkömmlicher Essig. Er eignet sich gut zum Marinieren von Salaten und wird zum Würzen von Sushi-Reis eingesetzt.

Gemüse

Viele Gemüsearten sind alte bekannte die wir in der asiatische Küche antreffen. Karotten, Paprika, Frühlingszwiebeln, Blumenkohl oder Broccoli werden gerne verwendet.
Ebenfalls werden viele Sprossen wie die der Mungobohne eingesetzt. Das was wir gemeinhin „Sojasprossen“ nennen, sind keine gekeimten Sojakörner, sondern Mungobohnen.

Für weitere Gemüsearten habe ich Euch ein Link bereit gestellt. Unter http://www.sawadee.de/samui/dining/food/vegetable.htm findet ihr weiteres Gemüse und ihre Beschreibung.

Zurück zu meinen Asiatischen Eiernudeln mit Rindfleisch und Zitronensauce.

Für die Eiernudeln verwende ich folgende Zutaten.

Asiatische Eiernudeln

Zutaten für 4 Personen

300 g Weissmehl
150 g Eier

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Mehl und Eier in einer Schüssel gut verkneten. Das ganze auf eine Arbeitsfläche geben und für 15 Minuten kräftig durch kneten. Natürlich kann auch eine Küchenmaschine verwendet werden. 🙂 Ich habe leider (noch) keine.
Danach dem Teig und dem „Kneter“ eine Ruhepause gönnen. Dafür gebe ich uns etwa 20 Minuten Zeit.
Jetzt kommt doch noch eine Maschine zum Einsatz. Die Nudelmaschine. Der Teig drehe ich ca. 10 mal durch die Maschine auf der Stufe 7 und dabei falte ich den Teig immer einmal zusammen. Der Nudelteig wird dadurch sehr geschmeidig und fein.
Eine weitere Ruhe sei ihm gegönnt.
Nun nochmals die Nudelmaschine. Der Teig wird jetzt runter gerollt bis zu Stufe 3 und dann mit dem Spaghettiaufsatz zu Eiernudeln verarbeitet.

Die Eiernudeln werden in reichlich viel Salzwasser gekocht. Etwa 5-7 Minuten haben sie bis der Garpunkt erreicht wird. Abschütten und mit kaltem Wasser abschrecken.

Weiter geht es nun mit der Fleischbeilage.

Rindfleisch an einer Zitronensauce

Zutaten für 4 Personen

Für die Marinade verwende ich folgendes:

15 g Reismehl
45 g Reiswein
weisser Pfeffer
350 g Rinderhuft oder Filet
Reismehl zum bestäuben des Fleisches

Euroasien (28)Zubereitung

In einer Schüssel vermenge ich Reismehl, Wein und Pfeffer. Die Rinderhuft schneide ich in nicht allzu dünnen Streifen. Das Fleisch gebe ich nun zu der Marinade und lasse das ganze 1 Stunde einwirken.

Für die Sauce verwende ich folgendes:

10 g Reismehl
45 g Zucker
5 g helle Sojasauce
30 g weisser Essig
1 Zitrone davon der Abrieb und der Saft
150 g Wasser
1 Ei
100 g Gemüsejulienne (was der Kühlschrank hergibt)
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Ein WOK oder eine hitzebeständige Pfanne aufsetzten und sehr stark erhitzen. Erdnussöl (hoch erhitzbar) in den WOK geben. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und leicht mit einem Küchenpapier abtupfen. Im Reismehl wenden und kurz aber heftig anbraten. Aus dem WOK nehmen und beiseite stellen.

Reismehl, Zucker, Sojasauce, Essig, Zitronenabrieb und Saft mit dem Ei verrühren. Die Gemüsejulienne kurz im WOK anbraten. Mit dem Saucengemisch ablöschen und einmal durchkochen lassen. Vom Herd nehmen und das Fleisch beigeben. Nicht mehr kochen, das Fleisch sollte nicht zäh werden.

Die Zusammenführung

Die Nudeln in einer Pfanne mit wenig Wasser und Deckel aufdämpfen. Mit etwas heller Sojasauce abschmecken, wenn nötig und auf einen tiefen Teller trappieren. Das Fleisch mit der Sauce darüber nappieren und ausgarnieren.

Vorschläge zum garnieren

Zitronengrasstengel als Stäbchen dazu servieren.
Frischer Koriander ist immer hübsch.
Ganze, eingeschnittene Chili im kalten Wasser aufgehen lassen und die Chiliblume zum garnieren verwenden.
Gebundene Limesschale oben auf.
Zitronenfilets und Pfefferminze eignen sich hervorragend.
Krappenchips kommen auch gut daher
Auch ein Gurkenfächer sieht toll aus.

Vielleicht habt Ihr noch weitere Vorschläge für die Garniture, dann schreibt mir doch Eure Ideen. Würde mich sehr freuen.

谢谢

Euer
Roger

Impressionen

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Fusilli-im Handumdrehen gedreht


Heute ist Handarbeit angesagt.

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Frische Pasta stehen auf der Tagesordnung. Ich habe mir überlegt, soll ich ein Ravioli, Spaghetti oder Krawettli (Farfalle) machen. Keines der herrlichen Teigwaren haben mich motiviert. Ich wollte mal was anderes machen.

Da kahmen die Fusilli ins Spiel.

Fusilli sind Nudeln die in einer Spiralenform daher kommen. Im Normalfall sind sie 4 cm lang. Sie werden aus Hartweizenmehl, Wasser und Salz hergestellt.

Angeblich habe man am Hofe des florentinischen Herzogs den Nudelteig auf den Boden fallen lassen. Der kleine Sohn des Küchenmeisters griff sich daraufhin die Stricknadel der Großmutter und begann damit, den Teig drum herum zu wickeln: Geboren war die Fusilli.

Abgeleitet wird der Begriff vom italienischen Wort für „Spindel“.

Da „Fusilli“ für die Schweizer Zunge anscheinend zu kompliziert klang, griff man hierzulande auf die Bezeichnung Spiralen zurück.

Die Fusilli ist in der Schweiz auch als Salat sehr beliebt. Man findet den Salat in fast allen Mitarbeiterrestaurants (Kantinen) auf dem Buffet. Früher war es eine gute Verwertung von Resten. Heute wird der Salat frisch zubereitet.

Die spiralförmige Nudel hat die grossartige Eigenschaft, die dazu gehörige Sauce in ihren Ritzen auf zu nehmen und in den Mund zu transportieren. Es gibt viele Variationen zu kaufen. Nur die selber gemachte Fusilli schmeckt einfach besser. Der Grund liegt vermutlich im „selber machen“ Es steckt einige Zeit und Arbeit in einer solchen kleinen Nudel. Besonders, wenn der Pasta-Macher nicht geübt ist in der Technik mit der Stricknadel.

Ich wäre nicht ich, wenn es da nicht eine etwas schnelle Variante geben würde. Also viel Zeiteinsparung habe ich allerdings nicht erzielt. Was ich aber garantieren kann, es ist etwas einfacher, sie so zu machen.

Nun zu meinem Pasta – Teig. Ist beinahe langweilig, mein Rezept! Wie ich schon in meinem Blog oftmals geschrieben habe, „Ich verwende dieses Rezept für alle Pasta-Sorten.

Pasta Teig

Zutaten für 4 Personen

300 g Mehl

150 g Eier

Zubereitung

Mehl und Eier zu einem Teig verarbeiten. Dem Teig sollte noch etwas Ruhe gegönnt werden, bevor er durch die Nudelmaschine gedreht wird.

Meine Art die Fusilli zu machen.

Ich lassen wie gesagt den Teig etwas ruhen. Bevor ich den Teig verarbeite, lasse ich ihn an die Zimmertemperatur herankommen. Meiner Ansicht nach lässt er sich so besser verarbeiten.

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Nun kommt meine kleine Nudelmaschine zum Einsatz. Die ich für ein paar Italienische Lira in Lecce gekauft habe. Ich glaube das war 1992 oder so. Sie lebt immer noch, hart im nehmen und wenn man sie ein wenig pflegt ist sie nicht tot zu kriegen.

Der Pastateig drehe ich nun durch die Maschine bis zu Stufe drei herunter. Danach schneide ich akkurate Rechtecke aus. Etwa etwa 6 cm lang und in der Breite der Nudelmaschine. Dieser Teig sollte immer mit einer Klarsichtfolie abgedeckt werden, da er sehr schnell austrocknet.

Jetzt kommt der Aufsatz für Nudeln an die Maschine und ich drehe die Teigplatten in 6 mm Nudeln. Diese 6 cm langen und 6 mm breiten Nudeln decke ich wie gesagt sofort mit einer Klarsichtfolie ab.

Dann hole ich mir eine „echte Nonna“ und bitte sie mir die Fusilli zu drehen. In der Zwischenzeit gehe ich mal rasch einen  Espresso (österreichisch: Röster oder Mokka) 🙂 trinken.

Das wäre die Lösung!

Nein sicherlich nicht! Es macht viel mehr Spass sie selber zu drehen. Es braucht am Anfang etwas Übung, aber wenn es dann Wortwörtlich rollt, dann ist man sehr Stolz auf sein Ergebnis.

Da ich nicht Stricke und meine Frau auch nicht, (Eines der wenigen Dinge die wir nicht tun) nehme ich ein dünner Holzspiess mit dem ich normalerweise die Nadelprobe bei Kuchen mache.

Ich zeige das Drehen anhand einer kleinen Videosequenz und hoffe, dass ich Euch damit zeigen konnte wie ich sie im Handumdrehen fertig hatte. 🙂

Falls Ihr andere Methoden habt, dann bin ich wie immer sehr froh, wenn Ihr mir schreibt, wie es auch gemacht werden kann. Gebt mir doch einem Kommentar ab. Eure Erfahrung mit Fusilli oder vielleicht gibt es einen Interessanten Link zu diesem Thema.

Und Morgen auf diesem Blog

Ich zeige was aus den Fusilli fatto a mano geworden sind.

Herzlichen Dank

Buon Appetito

Euer

Roger


Hilfe meine Waage spinnt-erstes Gericht


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Obschon ich die Garmethode „Sous-vide“ nicht so oft verwende, ist es bei meinem Vorhaben unerlässlich, da Fettarm gekocht wird. Heute am 1. Tag meiner Serie, wird ein Rinderfilet „Sous-vide“ gegart. Serviert mit Eiweissnudeln und einem lauwarmen Tomatensalat.

Sieben Tage lang werde ich mich strikt an mein Plan halten. Fett, Zucker und Kohlenhydrat reduziert kochen und essen. Heute habe ich das erste Gericht gekocht und sogar meine schlanke Frau hat es geschmeckt. Meine Tochter fand, das die Nudeln nicht wirklich Nudeln sind. 🙂 Das liegt wohl an den Eiweissnudeln.

Eiweissnudeln

Zutaten für 4 Personen

8 Eier
Frischer Schnittlauch
Salz und Pfeffer
etwas Muskat

Zubereitung

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Eier trennen und das Eiweiss mit den Gewürzen und dem Schnittlauch abschmecken.
Eine Teflon beschichtete Pfanne erhitzen.
Das abgeschmeckte Eiweiss darin eingiessen und wie ein Pfannkuchen ausbacken. Wenden und die andere Seite ebenfalls fertig braten.
Auf einem Teller auskühlen, einrollen und in feine Streifen schneiden. Voillà, fertig sind die Eiweissnudeln.

Rinderfiletwürfel „Sous-vide“ gegart

Zutaten für 4 Personen

480 g Rinderfilet vom Spitz
2 Zitronengrasstengel
2 Knoblauchzehen
Koriander und Salbei je nach Geschmack
Salz und Pfeffer
wenig Chili

Zubereitung

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Die Rinderfiletspitzen in gleich grosse Würfel schneiden und mit den Kräuter und Gewürzen marinieren.
Selbstverständlich darf etwas Olivenöl als Geschmacksträger verwenden werden, wenn man möchte. Ich habe es weggelassen. 😦
Das marinierte Rinderfilet etwa drei Stunden marinieren, wenn es möglich ist.
Alles in ein Vakuumbeutel geben und vakuumieren. (Ein Vakuumgerat kriegt man schon an 80 CHF)
Eine hohe Kasserolle mit Wasser füllen und ein digitaler Thermometer als Messgerät verwenden.
Das Wasser auf 68 Grad erhitzen und den Vakuumbeutel für 20 Minuten darin pochieren.
Vorteil dieser Art zu garen ist es, dass kein Fettstoff verwendet wird.

Mozzarella Körbchen

Zutaten für 4 Personen

150 g Mozzarella

Zubereitung

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Den Mozzarella in 8 dünne Scheiben schneiden.
In einer beschichteten Pfanne goldbraun ausbraten. Immer zwei Scheiben leicht aufeinander legen. Nicht erschrecken, sieht hässlich aus.
Wenden und ebenfalls gleich braten.
Heraus nehmen und in vier Teile zupfen, über eine kleine Espresso Tasse legen oder in kleine Formen drücken.
Erkalten lassen.

Lauwarmer Tomatensalat

Zutaten für 4 Personen

240 g Cherrytomaten
etwas Himbeeressig
Basilikum
Basilikumsalz und Pfeffer

Zubereitung

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DIe Tomaten vierteln und mit Essig, Basilikum und Gewürzen marinieren.
Warm stellen, entweder im Tellerwärmer oder für eine 1/ 2 Minute in der Mikrowelle erhitzen.

Anrichten

Das Rinderfilet aus dem Beutel nehmen, den Saft mit den Ingredienzen auffangen, wird als Sauce verwendet.
Die Eiweissnudel in der Mitte anrichten, die Filetwürfel darauf drapieren. Mit dem Saft überziehen.
Das Mozzarellakörbchen auf den Teller setzten und mit dem Tomatensalat füllen.
Garnieren wie das Herz begehrt. Es kann mit Nature Joghurt ergänzt werden. Auch Rucola oben auf sieht hübsch aus.

So das erste Gericht ist nun fertig. Eiweisshaltig und Fettreduziert, ohne Kohlenhydrate und Zucker.

Ich fühle mich grossartig, echt gut. Sehr gut gegessen und nicht mehr Hungrig und kein träges Völlegefühl mehr. I’m Happy.

Noch eine kleine Aufzählung für diejenige die sich meiner Proteinnahrung anschliessen möchten.

Das sind die eiweissreichsten Nahrungsmittel die man kaufen kann?

Ergänzungen sehr erwünscht!

– Eine Portion Zander (150 g) liefert 29 g
– Ein Ei liefert 7 g
– 150 g Thunfisch liefert 35 g
– Eine Portion Lachs von 150 g liefert 30 g
– 150 g Dorade liefert 29 g
– Eine Portion Hering (150 Gramm) liefert 27 g
– Ein Filet von 150 g Red Snapper liefert 31 g
– 150 g Tilapia liefert 30 g
– 100 g Garnelen liefern 21 g
– Eine Portion Putenbrust (125 g) liefert 30 g
– Ein Hähnchenbrust liefert 29 g
– 125 g Rinderfilet liefert 27 g ein Steak in der gleichen Grösse sogar 32 g
– Ein Lammfilet liefert 26 g
– Ein Schweinefilet oder ein Schweineschnitzel die Portion zu 125 g liefert 27 g
– 125 g Entenbrust liefert 24 g
Hackfleisch 125 g enthält 20 g
Kochschinken enthalten 23 g. Eine Scheibe liefert daher 7 g
– Eine Bockwurst liefert 16 g
– Die Weisswurst liefert 20 g
– Ein Glas Milch (200 Milliliter) enthält 7 g
Buttermilch (200 Milliliter) enthält 6 g
– 100 g Hüttenkäse liefern 13 g
Magerquark (100 g) liefern 13 g
– 100 g Emmentaler liefern 28 g, eine Portion (30 Gramm) wiederum 9 g
– Eine Portion Ziegenkäse (30 g) wiederum 8 g
Bergkäse die Portion (30 g) liefern 9 g
– 100 Gramm Parmesan liefern 35 g, ein Teelöffel wiederum 2 g
– Eine Portion Quinoa (Rohgewicht 80 g) liefert 12 g
– 50 g Haferflocken liefern 7,5 g
– Eine Portion Erbsen (200 g) liefert 13 g
– Dicke Bohnen (200 g) liefert 14 g
– 100 g Tofu liefern 20 g
– Die Portion Linsen (Trockenprodukt, 60 g) enthalten 14 g
– Eine Portion Sojabohnen (Trockenprodukt, 60 g) enthalten 23 g
– 30 g Erdnüsse enthalten 10 g
Pinienkerne (40 Gramm) enthalten 10 g

Wie man sieht, es gibt reichlich zu verkochen.

Diese Nahrungsmittel verfügen zum Teil auch Fette. Ich koche in dieser Serie Fettarm, das heisst, dass die natürlich enthaltenen Fette nicht vermieden werden können. Ich verzichte auf Zugabe von Fett, zum Beispiel beim braten oder anmachen von Salaten. Das gleiche gilt auch für Zucker und Kohlenhydrate.

Morgen sehen wir uns mit einer weiteren leckeren Portion voller Proteinen.

Viel Spass beim mitmachen und wünsche “ En Guetä“

Euer

Roger