Crème Caramel


Crème Caramel oder Karamellcreme?

Ich bin Französisch ausgebildet worden. Damals in den 80er war die Welt noch in Ordnung!?

Heute als Berufsbildner darf ich mit meinen Lernenden alles gekochte in englischer Version betiteln. Was für ein „Shit“.

Nichts gegen die Englische/Amerikanische Küche, ein Burger als Sünde ist einmal pro Jahr nicht zu verachten. Jamie als Starkoch aus dem grossen England ist meiner Ansicht, nicht wegzudenken. Das meine ich hier mal wirklich ernst und nicht zynisch.

Jedoch was bringt ein Starkoch wie Mc Donalds unserer Kochelite der Zukunft? Wenn ich heute mit meinen Lernenden Französisch spreche, dann schauen sie mich an, wie ein kleines Kind, dass zum ersten Mal ein Feuerwerk sieht.

So, jetzt während des Schreibens werde ich langsam unsicher. Bin ich ein alter Sack geworden und kann nicht mehr links und rechts schauen? (Bitte keine Kommentare, wie, nein so alt bist noch gar nicht) 🙂

Warum beharre ich auf der Französischen Sprache in der Koch-Gilde? Ganz einfach und undiskutabel, die Besten Köche sind Französisch Grundausgebildet worden und werden es immer noch. Auch, wenn ich jetzt provoziere, da habe ich nun mal einfach recht. 😉

Somit ist es keine Frage mehr wie das berühmte Dessert nun genannt werden soll.

Einfach: Crème Caramel und damit Punkt. 🙂

Heute in der modernen Zeit ist es einfach ein Crème Caramel herzustellen. Die Ofentechnik macht es möglich und das ist auch gut so.

Jedoch, wie haben wir es in den Achtzigern gemacht?

Mit Angst in den Knochen vor einem heissen Ofen. Danach das Erfolgserlebnis… ohhh keine Löcher (Käse) im Crème Caramel. Was bin ich für eine Held. Wir wurden noch gefeiert, wenn ein tadelloses Crème Caramel aus dem Ofen kam.

Ein Crème Caramel ohne Löcher und eine perfekte Konsistenz, da ist, nein war der Ritterschlag in der Küche. :-

Was ist passiert, wenn die Caramel Crème wie ein Schweizer Käse aussieht?

Ja super, die Prüfung nicht bestanden. 🙂

Es gibt zwei Ursachen dafür. Zu hohe Temperatur. Jeder Ofen ist anders und wenn ich im Rezept schreibe, bei 140 Grad, kann es sein, dass der Ofen höhere Temperaturen ausweisst. Da ist schon Schluss mit dem perfekten pochieren.

Zweite Ursache, eine zu lange Pochierzeit. Ist die Crème zu lange in dieser Zubereitungsart, dann gibt es Käse.

Also ist es angebracht beim ersten mal pochieren im Ofen angesagt, die Temperatur mal auf 120 Grad zu setzen und die Zeit auf 30 Minuten zu beschränken.

Jetzt ist Sicht-Pochieren angesagt. Man schaut nach 30 Minuten und bei einer Temperatur von 120 Grad (Ofen) mal nach. Man schüttelt an der Gratinform beziehungsweise am Förmchen und wenn das Ergebnis wie ein geschüttelter Pudding aussieht, ist der Garprozess abgeschlossen.

Nun schreiben wir jedoch das Jahr 2017 und es ist nicht mehr so schwierig phantastische Crème Caramel zu machen. Stimmt das Rezept, dann gelingt auch das pochieren.

Das pochieren übernimmt heutzutage ein Steamer, Dampfgarer order ein Kombigerät. Ich habe ein Dampfgarer freistehend mit Wassertank einer bekannten Firma, die auch tolle Waschmaschinen herstellt. Das gerät wurde mir von einer lieben Nachbarin geschenkt. Am Anfang dachte ich, was soll ich mit solch einem Gerät? Ich alter Hase benutze sowieso nur Geräte, die nicht mehr als zwei Schalter haben um sie in Gang zu setzten.

 

Crème Caramel

Zutaten für 4 Personen

80 g Zucker
20 g Wasser

250 g Milch
1/2 Vanilleschote
80 g Eier (2 Eier)
20 g Eigelb (1 Eigelb)
35 g Zucker
eine Prise Salz

Zubereitung

Timbales-Förmchen 1 dl bereitstellen.


Zucker karamellisieren, mit heissem Wasser ablöschen und den Zucker auflösen.


Heiss in die Timbales-Förmchen giessen.


Die Förmchen kalt stellen.

Vanilleschote längs halbieren und das Vanillemark auskratzen.

Milch mit Vanilleschote und Vanillemark aufkochen.
Ziehen lassen.

Eier, Eigelb, Zucker und Salz (verstärkt den Geschmack) verrühren.


Die heisse Milch unter ständigem Rühren unter die Eimasse geben.
Die Creme durch ein feines Sieb passieren und in die vorbereiteten Förmchen abfüllen.

In einem 80 °C warmen Wasserbad im Ofen bei 140 °C ca. 20-30 Minuten pochieren.

Die Förmchen werden in eine mit Küchenpapier ausgelegte Auflaufform gestellt. Das Küchenpapier verhindert ein allfälliges überblubbern des Wassers in die Förmchen. Ebenfalls verhindert es, dass die Förmchen direkten Hitze-Kontakt mit der Form haben. Die Form erhitzt sich auf 140°C durch die Ofentemperatur.

Nach der Garzeit, die Timbales-Förmchen aus dem Wasserbad nehmen und gut auskühlen lassen.
Karamellcreme stürzen und anrichten.

Vor dem Stürzen die Crème ins heisse Wasser stellen, damit sich der Karamelzucker gut löst und am Rand entlang mit einem kleinen Messer die Creme leicht lösen. Nach Wunsch mit geschlagener Sahne ausgarnieren.

Was gibt es noch zu beachten?

Beim karamelisieren einfach Zucker und etwas Wasser verrühren und dann auf die Herdplatte geben. Aufkochen und nicht mehr darin rühren. Nur die Pfanne schwenken, wenn nötig.

Die Milch mit der Vanilleschoten etwa 20 Minuten ziehen lassen, damit der Geschmack sich voll entfallten kann.

Kochendes Wasser ins Wasserbad giessen, damit der pochiervorgang gleich zum tragen kommt.

Nun sollte nichts mehr im Wege stehen, eine Crème perfekt zu pochieren. Falls ihr jedoch noch Anmerkungen und oder Fragen habt, einfach in einem Kommentar sich melden.

Viel Spass beim nach kochen.

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Vanilleeiscrème – ohne Eismaschine


Wie mache ich ein Vanilleis ohne Maschine?

Einfach nur mit…

Ich bin ja ein alter Hase, was Eiscrème herstellen angeht. Ein Kind der 80ziger und das als Patissier.

Wie habe ich es gehasst nach der Zimmerstunde alle frisch gemachten Eissorten wieder auftauen und neu auf-gefrieren. Dies war ein Qualitätsmerkmal. Um zu verhindern, dass keine Eiskristalle störend wirkten im Munde des Gastes, war dies unentbehrlich.

Am Anfang meiner Karriere machte es noch ungemein Spass jegliche Eissorten herzustellen. Von Tomatensorbet über Basilikum Eis bis hin zu den Klassiker. Alles war dabei.

Da ich in der Zeit als Patissier alle meine Rezepte zur Perfektion getrieben habe, war es auch ein Rezept für ein Halbgefrorenes, dass bis zur Vollendung gebaut wurde.

Als ich mitten im Service, so nennt man die Hauptzeit, bei denen die Gäste zum Abschluss Desserts bestellen. Und mitten im Service ging mir das Vanilleeis aus. Kein Vanilleeis mehr? Hilfe das geht gar nicht.

Da gibt es ein Sprichwort in der Profiküche und verzeiht mir meine Ausdrucksweise:

„Alle Köche sind beschissen, die sich nicht zu helfen wissen!“

Also was mache ich in einer solchen Lage? Ich hatte noch Vanilleparfait (Halbgefrorenes) im Tiefkühler und stach davon einfach die benötigten Kugeln ab.

Was dann passierte, konnte keiner Wissen. Die Gäste gaben die Rückmeldung: Bestes Vanilleglace die sie je genossen haben. So war das Vanilleeis ohne Maschine geboren.

Das Rezept war so abgestimmt, dass es fest wie Vanilleeis war, doch sehr schmelzend und keinerlei Eiskristalle. Das Verhältnis zwischen Zucker, Eigelb und Sahne machte es aus, dass das gefrorene als Vanilleglace wie auch als Parfait durch kam.

Also wie mache ich ein Vanilleeis ohne Eimaschine?

Vanilleeis wie köstlich.

Rwarna.com

Vanilleeis herzustellen ist eine wahre Offenbarung schon bereits, wenn die Vanille längs aufgeschnitten wird.

Nur bleibt dies eine Seltenheit bei uns zu Hause. Vanillestangen aufschneiden ist eher keine Seltenheit, jedoch Vanilleeis gab es noch nie.
Warum eigentlich nicht?

Ganz einfach. Ich besitze keine Eismaschine. 😦

Schon so oft, wenn der Sommer in greifbarer Nähe ist kommt die Frage wieder auf. Kaufen wir nun eine Eismaschine! Ja sicher, kein Thema, jedoch der Platz in unserer Küche ist von Jahr zu Jahr geschrumpft.

Da gesellen sich Maschinen und Geräte wie die Kenwood, Miele Dampfgarer, Solis Entsafter, Turmix, Sous-vide Garer etc. Und wie schon hier im Blog gezeigt, unsere Küche ist klein, sehr klein.

Nicht gerade üblich für ein Küchenchef, jedoch verständlich. Ich habe eine Riesenküche in meinem Restaurant Rondino in Zürich und brauche daher zu Hause nur eine kleine Küche um die „Mise en place“ aus dem Geschäft zuzubereiten.

Ganz zur Unzufriedenheit meiner Frau. Sie hätte gerne eine Riesenküche mit freistehendem Herd und viel Platz für all die schönen Geräte. Meine Frau kocht selten, darf sie auch nicht, da ich der Küchenchef bin. Hihihi, nein ich bin da einfach ein wenig speziell. Meine Frau kocht sehr, sehr gut türkisch. Nur türkisch kochen in der hektischen Zeit liegt einfach nicht immer drin. An speziellen Tagen kocht meine Frau und dann wird auch genossen.

Meine Küche ist perfekt für meine Kochkünste. Klein, effizient und schnell zu reinigen. Daher auch kein Platz mehr für eine Eismaschine. 😦

Jetzt verzichten wir halt auf selbst gemachtes Vanilleeis!

Nein! Sicherlich nicht! Auf keinen Fall!

Nochmals die Frage. Wie mache ich jedoch ein Vanilleeis ohne Eismaschine?

 

Vanilleeis (Ohne Eismaschine)

Zutaten für 4 Personen

120 g Eigelb (6 Eigelb)
130 g Zucker
2 Vanillestangen
0,4 dl Wasser
360 g geschlagener Rahm

Zubereitung

Das Eigelb in einer Schüssel mit Handrührgerät oder in einer Kennwood, KitchenAid etc. weiss und fest schlagen.

Zucker, ausgekratztes Vanillemark mit Wasser kochen bis der Zucker völlig aufgelöst ist.
Zu den schlagenden Eigelb giessen.

Das ganze weiter schlagen auf Eiswasser wenn vorhanden bis die Masse kalt, weiss und fest ist. Oder einfach im Rührgerät.

Die Sahne steif schlagen, dabei achten, dass die Sahne nicht zu steif ist und nicht crèmig unter die Masse gezogen werden kann.

Nun die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.

Abfüllen in eine gut verschliesbare Box und min. 6 stunden im Gefrierfach, oder noch besser über Nacht gefrieren.

Nach Wunsch mit Kirschenkompott, Amarenakirschen oder nach eigenem Gusto weiterverarbeiten.

 

2. Auflage 2017 | Copyright © Roger Warna | http://www.rwarna.com | Alle Rechte vorbehalten.


Actimel – Granatapfel – Terrine


Mal ein Post der nicht mit vielen Worten belegt ist.

Actimel_Granatapfel_Terrine_mit_Flasche

Es geht heute mal nicht um eine Hintergrundstory, Warenkunde oder etwas Geschichtliches.

Das Rezept steht heute im Rampenlicht.

Granatapfel_Actimel

Der Grund ist ein Rezeptwettbewerb der durch die PR Agentur Farner Consulting für Danone Actimel gestartet wurde.

Die Aktion verschiedene Foodblogger anzuschreiben um das Produkt Actimel – Granatapfel in ein Rezept zu verpacken und mit etwas Können und Glück verlinkt zu werden fand ich verführerisch.

Nicht der Gedanke verlinkt zu werden auf der Website von „Guido Maria Kretschmer“ hat mich gekitzelt um dieser Trophy zuzustimmen.

Es war sehr einfach, ich habe die Anfrage gelesen und in einer Sekunde hatte ich ein Rezept im Kopf. Also, zwar mache ich für Actimel Werbung und das unentgeltlich, aber ich bin von mir wiedermal sehr überzeugt, dass mein Rezept funktioniert, einfach, authentisch und sehr schmackhaft ist. 🙂

Actimel – Granatapfel – Terrine auf Granatapfelsauce

Actimel_Granatapfel_Terrine_01

Für 4 Portionen

4 Blätter Gelatine (oder Agar Agar 12 g)

300 ml Actimel Granatapfel

1 Zitronen Abrieb

70 g Zucker

200 ml Sahne (min. 35% Fett)

Für die Sauce

1 Zitrone (Saft)
180 g Granatapfel
100 g Staubzucker
250 g Wasser

Zubereitung

Eingeweichte Gelatine Gelatine (oder Agar Agar 12 g) in kaltem Wasser einweichen.

Zucker und ZitronenabriebZucker mit der Zitronenschale in einer kleinen Kasserolle schmelzen und vom Herd ziehen.

Gelatine ausdrückenGelatine gut ausdrücken und im warmen Zuckersirup schmelzen lassen. Das Actimel Granatapfel einrühren. Unter gelegentlichem Rühren ca. 30 Min. kühl stellen.

Sahne unterhebenKurz vor dem Gelieren die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Actimelcrème heben.

In Form abfuellenIn eine Form füllen und gut ausstreichen.

Granatapfel halbieren und in eine Hand legen mit der Schale nach oben, dann die Kerne mit einem Kochlöffel ausschlagen. Die aufgefangenen Kerne in einer Kasserolle mit Staubzucker und Wasser zu einer sämigen Sauce einkochen. Abkühlen lassen.

Danach die Actimel – Granatapfel – Terrine stürzen und nach eigener Kreativität anrichten.

Ein herrliches Dessert, dass die Frische des Granatapfel voll rüber bringt.

Euer

Roger

Actimel_Granatapfel_Terrine_02

Sponsored Post:

Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Danone Actimel für den Rezeptwettbewerb entstanden. Ich hatte die freie Wahl für das kreieren des Rezeptes, sowie des Textes.


Kartoffelgratin


Ein Gratin ist nichts anderes als ein Auflauf oder etwas das überbacken wurde.

 

Kartoffelgratin (11)

Jedoch ist ein Gratin nicht gleich Gratin. Ich habe schon viele Vergewaltigungen gesehen die mich dazu zwingen, nicht zu erwähnen, dass ich Koch bin.

Jegliche Scheisse die als Überproduktion bezeichnet wird, wird als Gratin de la… Verkauft.

Habe ich noch Teigwaren übrig, dann verdonnere ich diese mit etwas Milch, Käse und Eier zu einem Gratin.

Dabei ist der Gratin ein Eigenständige Mahlzeit, oder eine traumhafte Beilage. Richtig Zubereitet ist diese Art des überbackens ein Kunst für sich.

Eine Kunst?

Fragt Ihr Euch sicher! Ja es ist wirklich eine Kunst ein richtiger Gratin zuzubereiten. Das Rezept, die Temperatur und die Kartoffel sind in dieser Darstellung sehr wichtig.

Zur Kartoffel, da braucht es eine fest kochende, schmackhafte Kartoffel. Keine Supermarktkartoffel die Super aussieht und sehr edel daher kommt. Geht BITTE zum Bauer, wenn möglich und fragt nach Kartoffel für Gratin. Er wird Euch sehr gerne beraten und die Warenkunde kommt dabei nicht zu kurz.

Ich habe diese Erfahrung gemacht. Ich bin einfach zu einem Bauer gegangen in meinem Dorf und habe nach einer Kartoffel gefragt, die geeignet ist zum gratinieren. Der Bauer war sehr offen und hat all sein Wissen über die Kartoffel mir vermittelt. Was für eine Warenkunde, direkt beim Erzeuger.

Viel Wissen habe ich bekommen.

Bin so dankbar. Es war dem Bauer jedoch etwas peinlich, als ich Ihm danke sagte für diese wertvollen Informationen. Er sei sich nicht gewohnt, dass es noch Menschen gibt die sich für das ursprüngliche Produkt der Natur interessiere.

Wisst Ihr, auch als Küchenchef bin ich so was von offen für professionelle Informationen eines Produzenten. Alles wird einem ja nicht mitgegeben in der Schule, oder in seiner Laufbahn.

Was nun hat der Bauer alles erzählt über die perfekte Gratin-Kartoffel?

Selbstverständlich werde ich dieses Wissen Euch nicht vorenthalten.

Belana Kartoffel

Belana Kartoffel

Die Kartoffel Belana ist eine Lagerfähige Kartoffel und genau das brauchen wir hier.
Die Belana hat eine festkochende Eigenschaft und ist speziell für Kartoffelsalat und Gratin`s. geeignet.

Sie besitzt eine gelbliche Schale und weisst eine ovale Form auf.
Als Salat und Gratin sehr geeignet.

Schon an Juni kann sie geerntet werden. Die Belana bleibt in seiner Farbe, auch nach dem kochen. Der Geschmack ist sehr intensiv und fein. Sie schmeckt nach Kartoffel. Eben wohl die perfekte Kartoffel für Kartoffelgratin, Ofenkartoffel, Pellkartoffel und die berühmte Salzkartoffel.

Ich Liebe einfach diese Kartoffel. Sie ist perfekt für all die Grundbeilagen in meinen Menü`s.

Eines der meist gekochten Beilagen bei mir im Geschäft ist der Härdöpfelgratin.

Also will ich die beliebte Beilage auch Euch nicht vorenthalten.

Kartoffel – Auflauf

Zutaten für 4 Personen

600 g Kartoffeln
200 g Sahne
170 g Milch
80 g Zwiebeln
45 g Butter
5 g Knoblauch frisch
200 g Emmentaler gerieben
50 g Parmesan gerieben, für die Würze

Zubereitung

Vorbereitung:

Kartoffel schälen
Zwiebeln schälen
Knoblauch schälen
Käse reiben

Fertigstellung:

Die Kartoffeln in Scheiben von ca. 5mm schneiden.Kartoffelscheiben

Die Zwiebeln halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauch fein hacken, nicht pressen.

Zwiebelscheiben

Die Butter in einer geeigneten Pfanne leicht anbräunen. Die Zwiebeln und die Knoblauch darin sanft dünsten.

Zwiebel anschwitzen
Die Kartoffeln dazu geben und mit Milch und Sahne ablöschen.

Kartoffelscheiben kochen
Auf mittlerer Hitze die Kartoffeln drei viertel Weich garen.
Sie dürfen nicht zu weich sein und zerfallen.

Parmesan und Emmentaler durch eine Reibe treiben.

Parmesan gerieben

Der Parmesan dazu und gut unterrühren. Abschmecken mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss.

Das ganze in eine gebutterte Form (Gratinform) geben und mit dem Emmenthaler und Parmesan bestreuen.

Parmesan bestreuen

Im vorgeheizten Ofen bei 180° Grad ca. 40 Minuten Sichtbacken.

Wünsch En guetä

Euer Roger


Älpler Makkaroni – dem Alpöhi sei Dank


In der Schweiz gibt es viele Bräuche, Traditionen und Feste und ganz viele herrliche Gerichte. Eines der Gerichte die den Weg von den Alpen bis ins Tal gefunden haben, ist mit Sicherheit die Makkaroni.

Aelpler Makkaroni

Oft sehe ich in Restaurants, dass die Älpler Makkaroni mit Penne oder Italienische Makkaroni gemacht werden. Das schmerzt nicht nur meinem Herzen, sondern auch meinem Gaumen.

Foto (11)Die Makkaroni für die Älpler sind unvergleichlich. Die Makkaroni haben eine Länge von ca. 3,5 cm, sind dünner als die herkömmlichen.

Was für Zutaten gehören in die Älpler?

Genau die Zutaten, die es auf der Alp eben gibt. Rahm (Sahne) Kartoffeln, Trockenfleisch, Zwiebeln und Butter. Natürlich variieren die Rezepte wie so oft. Einige Rezepte schreiben Speck vor, andere nehmen Schinken, Bündner Trockenfleisch etc. Einfach das was in der Speisekammer zu finden ist.

Ich nehme beim heutigen Rezept ein Hinterschinken, einerseits, weil ich ihn mag und andererseits hat es keinen Speck mehr im Kühlschrank.

Auf keinem Fall darf das Apfelmus fehlen. Da mögen viele die Nase rümpfen, aber Tradition ist Tradition. 🙂 Es hat sich so eingebürgert und diese Einbürgerung liebe ich ganz besonders.

Ein kleines Filmchen habe ich heute auch mitgebracht um zu zeigen, wie ich die feinen Älpler Makkaroni zubereite.

Viel Spass beim zuschauen

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Apfelmus

Zutaten für 4 Personen

320 g Äpfel (Boskop oder Gala) je nach Jahreszeit
40 g Wasser oder Apfelsaft
80 g Zucker
1/2 Zimtstange
1/2 Zitrone den Saft

Zubereitung

Die Äpfel schälen. Dabei verwende ich in dieser Jahreszeit ein Gala Apfel. Es kann jedoch auch ein Boskop verwendet werden. Falls ein Boskop genommen wird, einfach etwas mehr Zucker verwenden, da dieser Apfel sehr säuerlich ist. Ist natürlich eine Frage des Geschmacks.
Die Äpfel entweder mit einem Apfelteile zurechtschneiden oder auf die herkömmliche Art und Weise mit einem Rüstmesser.
Die Apfelschnitze mit den restlichen Zutaten in eine geeigneten Pfanne mit Deckel auf den Herd stellen und weichkochen.
Die Zimtstange entfernen und das ganze entweder pürieren oder wie ich es mag, einfach mit der Gabel zerdrücken.

Älpler Makkaroni

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Zutaten für 4 Personen

200 g Älpler Makkaroni roh
140 g Hinterschinken
80 g Zwiebeln
200 g Kartoffeln
3 dl Rahm
30 g Butter

200 g Bergkäse (Rigiblick)
ca. 4 El. Mehl zum mehlieren der Zwiebeln
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung

Die Makkaroni in gut gesalzenem Wasser bissfest kochen. Herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel 8×8 mm schneiden. Ich koche sie separat ebenfalls im Salzwasser. Separat damit die Kartoffelwürfel nicht zu weich werden und den Rahm noch ein wenig Bindung geben können.

Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden, mehlieren und ich frittiere sie goldbraun in der Fritteuse. Sie können selbstverständlich auch in einer Bratpfanne geröstet werden. In der Fritteuse geht es etwas schneller und die Zwiebelsäure ist komplett verschwunden. Die Zwiebeln haben nachher ein herrliches Röstaroma.

In einer Schwenkkasserolle gebe ich die Butter dazu, lasse sie ein wenig braun werden (beurre noisette) und gebe die gerösteten Zwiebeln (3/4) dazu, den in streifen geschnittenen Schinken. Das ganze lasse ich nun etwa 5 Minuten gut andünsten.

Lösche das ganze mit Rahm (Sahne) ab und gebe die 3/4 gekochten Kartoffeln dazu. Schmecke es nach belieben ab mit Salz, Pfeffer (Ausser die Kinder essen mit, sie mögen kein Pfeffer) und etwas Muskat.

2-3 Minuten gut durchkochen, dann die bissfesten Makkaroni dazu. Umrühren und 3/4 des geriebenen Bergkäse (Meine Wahl: Rigiblick) ebenfalls dazu.

Oft steht in Rezepten geschrieben die Älpler Makkaroni werden mit Käse überbacken. Das ist auch legitim. 🙂 Wir mögen es hier bei der Familie Warna eher etwas Carbonara mässig.

Am Schluss sehr heiss anrichten, mit dem Rest des Käses bestreuen und die restlichen Zwiebeln obenauf, das Apfelmus separat dazu und sich wie auf der Alp in einer Berghütte fühlen.

Ich persönlich mische das Apfelmus unter die heissen Älpler. Das deftige der Makkaroni und die leicht süss-säuerliche des Apfelmuses ist ein richtiger Gaumenschmaus.

Wie haltet Ihr das mit dem Apfelmus? Mögt ihr das Mus überhaupt zu den Älpler Makkaroni`s, oder findet Ihre das völlig daneben?
Danke für Euer Feedback, bin gespannt…

En guetä
Euer
Roger

Neu auch als Rezeptkartei zum ausdrucken

Aelpler_Makkaronen


Grundlagen der Küche – Teil 2


In „Grundlagen der Küche – Teil 2“ zeige ich Euch gerne was aus dem luftigen Schokoladen – Biskuit geworden ist.

Dieses mal habe ich leider nicht auf meine liebe Frau gehört. Sie bat mich 2 Torten zu backen! Habe nur eine gebacken. 😦

Wird sie wohl reichen?

Die Backstube reist in den Schwarzwald.

Eine Schwarzwädlertorte (Schweiz) werde ich für Euch heute Zubereiten.

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Es gibt unzählige Rezepte und Variationen und vorweg, ich bin sehr gespannt, was an Kreativität von Euch zu mir getragen werden. Das Original, das Rezept der Oma, oder Eigenkreation? Bin schon richtig neugierig. 🙂

Das Original

Im Originalen wird ein Mürbeteigboden als Grundlage verwendet. Nach dem Backen des Mürbeteigbodens wird dieser auf eine Tortenplatte gelegt. Dieser wird dünn mit etwas Kirschfüllung ( Zucker, Zimt mit Saft aufgekocht, mit Speisestärke abgebunden, Kirschen und Kirschwasser dazu.)

Dann wird einer der drei Biskuitböden aufgelegt, und darauf die Kirschfüllung verteilt. 

Danach ein knappes Viertel der Sahne, und den zweiten Biskuitboden auflegen.

Nachdem ein weiteres knappes Viertel der Sahne, und der dritte Biskuitboden auflegt wurden, wird die Schwarzwälder Kirschtorte mit der restlichen Sahne bestrichen.

Mit einem Messer oder einem Gemüseschäler werden Schokoladenspäne hergestellt.

Die Rosetten werden aufgespritzt, mit je einer Kirsche belegt und dann die Schwarzwälder Kirschtorte mit den Schokospänen verziert.

Geschichte

Ein Konditor Namens Josef Keller im Cafe Agner ( Bad Godesberg bei Bonn ) behauptet 1915 die erste Torte dieser Art ( Kirschen,Sahne, Schokolade, Kirschwasser) kreiert zu haben. Ist jedoch ungewiss, ob dies der Wahrheit entspricht. Jedenfalls hat er das Rezept 1927 aufgeschrieben.
Andere Recherchen weisen auf den Tübinger Konditor Erwin Hildebrand ( Cafe Walz) hin, der um 1930 die Torte kreiert haben soll.
Zumindest wird die Torte 1934 erstmalig schriftlich erwähnt und ist seit der 50er Jahren mit die beliebteste und weltweit bekannte deutsche Torte.

Die Schwiizerische Schwarzwäldertorte

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Zutaten für 1 Torte 24 cm Ring

400 g Sahne 35%

2 Eigelb

40 g Staubzucker

2 Blatt Gelatine (es kann auch Sahnesteif verwendet werden)

100 g Läuterzucker

Kirschwasser (Roger 0.5 dl)

250 g eingelegte Kirschen (Roger selbst eingelegt)

1 dunkler Biskuitboden 24 cm

Zubereitung

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Den Biskuitboden zweimal horizontal durchschneiden und der erste Boden in ein Ring 24 cm einlegen. Dabei verwende ich ein runder Tortenboden aus Karton als Unterlage.

Kirsch und Läuterzucker mischen und den Biskuitboden damit gut tränken.

Die Gelatine ins kalte Wasser geben um sie aufweichen zu lassen.

Die Sahne steif schlagen und den Puderzucker hineinsieben. Die Eigelb dazu geben.

Die eingeweichte Gelatine gut ausdrücken und in der Mikrowelle kurz erwärmen damit sie sich auflöst. Mit etwas Sahne (2 Essl.) verrühren und ebenfalls unter die Sahnemasse schlagen. Wenn die Gelatine direkt in die Sahne gegeben wird entstehen Klumpen, durch das sofortige Abkühlen der Gelatine.

Mit einem Spritzbeutel und einer Lochtülle, die Schwarzwäldersahne auf den Biskuitboden spritzen. Kreisförmig die Kirschen einlegen, zwei oder drei Bahnen, wie man es am liebsten mag.

Der nächste Biskuitboden darauf legen und wieder tränken und Sahne darauf dressieren.

Am Schluss mit dem letzten Biskuit die Torte abschliessen. Nochmals tränken und mit Sahne ausstreichen.

Die Schwarzwälder kühl  stellen. (etwa 2 Stunden)

In der Zwischenzeit die Schokoladenspäne schaben. (Siehe Video)

Die gekühlte Torte nun auf der Oberseite mit den Spänen bestreuen. Bei der Umrandung verwende ich Schokoladenstreusel.

Die Schwarzwälder nun mit Sahnerosetten ausgarnieren und wenn noch Kirschen übrig sind, diese auf den Rosetten verteilen.

Mit einem Tortenmesser in acht schöne Stücke schneiden und servieren.

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Nichts mehr zu sehen einer Grundlage. Wie ich finde eine gelungene Ableitung eines Schokoladenbiskuits. Ich finde sie gelungen, weil es die erste Schwarzwäldertorte ist die ich zu Hause gemacht habe. Beweisen würden Foto`s der Küche. (vorher und nachher) Für die ganze Torte brauchte ich etwa 1 Stunde. Natürlich exclusiv Backen und kühlen. Für das aufräumen und putzen der Küche ebenfalls 1 Stunde. Somit müsste ich im Rezept vermerken, dass die Zeit die benötigt wird für eine Schwarzwäldertorte bei 2 Stunden liegt.

Da Ihr sicher geübter  im Torten backen sind braucht Ihr weniger Zeit. Habe Euch noch ein Link für eine Glutenfreie Schwarzwäldertorte ( Rezept )

So jetzt gebe ich mich mal wieder an die Arbeit um grundlegende Grundlagen grundlegend zuzubereiten. 🙂

Bis später

Euer

Roger

Falls Ihr Wünsche zu „Grundlagen der Küche“ habt, einfach ein Kommentar aufsetzten und Euer Wunsch äussern. Ich werde versuchen ihn umzusetzen.


Bayerische Crème – im Biskuitmantel


Die alte Bayerische Crème neu aufgetischt.

Bayerische_creme_beschriftSie ist wohl aus der Mode gekommen, die Bayerische Crème.

Wo findet man heute noch eine Bayerische Crème auf der Speisekarte. Der Höhepunkt hatte die Bayerische Créme wohl in den 80ziger. Schade eigentlich.

Aus diesem Grund machen wir mal eine Zeitreise.

In die Zeit ohne elektronische Äpfel und ohne Social Media. Kein ständiges Erreichbar sein.

Papier, Kuvert, Stift und Briefmarke waren das Werkzeug für einen kommunikativen Austausch.

Schön war die Zeit!?

Damals kannte ich all meine Freunde persönlich, sprach mit ihnen in einer direkten Begegnung. Konnte ihre Emotionen sichtlich wahrnehmen. Ihre Worte mit Gesten deuten.

Die Musik kratzte noch von einer Scheibe in mein Ohr. Das Schneegestöber auf dem Bildschirm zeigte mir, dass es Zeit war, schlafen zu gehen.

Heute in der Gegenwart, was ist mit dieser Zeit? Gibt es überhaupt noch eine Gegenwart, oder ist alles so schnell geworden, dass die Zukunft bereits in der Gegenwart stattfindet?

Ich liebe es, altes und  Wiedergefundenes in einer neuen Zeit zu geniessen. Gerichte an die niemand mehr denkt wieder zu beleben, das ist meine grosse Leidenschaft.

Dennoch lebe ich Bewusst in der Gegenwart und für die Zukunft. Ich sehe es wie ein Kunsthändler. Ich präsentiere gerne die ältere Kunst in einer neuen Zeit, hier und jetzt.

Bayerische Crème

Bayerische_creme (8)

Zutaten für 4 Personen

48 g Eigelb
24 g Zucker
200 g Milch
1 Vanille
5 g Gelatine
200 g Sahne 35%

Zubereitung

20140216_21Gelatine in kaltes Wasser einlegen.

20140216_15Milch und ausgekratzte Vanille in einer geeigneten Pfanne zum kochen bringen. 10 Minuten ziehen lassen, damit die Vanille sich voll entfalten kann.

20140216_16Zucker und Eigelb kurz schaumig schlagen.

20140216_18Die noch heisse Milch unter rühren zu dem Zucker/Eigelb Gemisch geben.

20140216_19Das ganze zurück in die Pfanne und bei schwacher Hitze zu Rose abrühren.
Das heisst unter ständigem rühren die werdende Crème auf ca. 80 Grad erhitzen.

20140216_20Dabei ständig und geduldig rühren. Die Crème wird langsam dicker.

20140216_22Die Probe wird gemacht, in dem man den Kochlöffel aus der Crème zieht und mit dem Finger in der Hälfte darüber streift. Bleibt die Crème im oberen Teil leicht haften und fliesst auf dem Löffel nicht runter ist die Crème fertig.

Die Crème nun etwas abkühlen lassen. (40 Grad)
In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und kühl stellen.

20140216_26Danach die Gelatine gut ausdrücken und in der noch warmen Crème auflösen.

20140216_24Die Crème nun durch ein Haarsieb giessen und im Eiswasser runter kühlen.

Kurz vor dem stocken der Crème, die geschlagene Sahne darunter heben.

Vorsicht, die Crème wird sehr schnell kalt und wird fest. Falls dies passiert, einfach nochmals im Wasserbad (heiss) leicht erwärmen. Danach das abkühlen im Eiswasser wiederholen.

20140216_35Weiter verarbeiten wie gewünscht.

Zweifarbiger Biskuit

Zutaten für 1 Backblech

Dunkle Masse
52 g Zucker
40 g Butter
50 g Eiweiss
40 g Mehl
12 g Kakao

Helle Masse
92 g Geriebene Mandeln
32 g Zucker
25 g Mehl
125 g Vollei
75 g Eiweiss
75 g Zucker

Zubereitung

Dunkle Masse:
In einer Schüssel Butter und Zucker Schaumig schlagen.
In einer zweiten Schüssel die Fettfrei sein muss, das Eiweiss schaumig schlagen.
Nach und nach Mehl/Kakao durch ein Sieb in die Butter/Zucker Masse geben und dies vorsichtig unterheben.
Am Schluss das geschlagene Eiweiss unterheben. Die Dunkle Biskuitmasse kalt stellen.

Helle Masse:
In einer weiteren Schüssel die geriebenen Mandel, Zucker und Vollei schaumig schlagen.
In einer fettfreien Schüssel das Eiweiss mit dem Restzucker schaumig schlagen.
Das Mehl vorsichtig unter die Mandelmasse heben und anschliessend das geschlagenen Eiweiss ebenfalls vorsichtig unterheben.

Die Helle Biskuitmasse etwa eine halben Stunde kalstellen.

Ein Backpapier auf einem Blech mit flüssiger Butter festkleben.
20140216_6Die dunkle Masse mit einer Winkelpalette gleichmässig ausstreichen.

20140216_7Mit einem Zackenhorn gleichmässige streifen abstreichen. Das Backblech nun für 30 Minuten in den Tiefkühler stellen.

20140216_9

20140216_11

Die Helle Masse schnell auf die gefrorene dunkle Biskuitstreifen streichen und bei 150 Grad etwa 15 Minuten backen.

20140216_13Den Streifenbiskuit auf ein gezuckertes Haushaltstuch legen und die Backfolie abziehen.
Etwas abkühlen lassen und nach Wunsch weiterverarbeiten.

Der Biskuit kann in Streifen geschnitten werden als Garnitur, oder als Deckeinlage für eine Bayerische Crème etc.

Zusammenführung

Handelsüblich Dessertringe hernehmen in der gewünschten Grösse. (Durchmesser 7,5 cm Höhe 5.5 cm) Bezugsquelle

20140216_30Den Biskuit in streifen schneiden (5,5 cm breit)
Die Länge dem inneren des Rings anpassen und zuschneiden.

Die Dessert Ringe mit den Biskuitstreifen einlegen.

Mit der Bayerischen Crème füllen.

Drei Stunden kühl stellen, aus den Dessert Ringe nehmen und nach belieben, kreativ garnieren.

Ein unglaubliches Dessert. Ihr werdet die 80ziger wieder lieben lernen. Es gibt kaum eine zartere Crème als die Bayerische.

Die Mode der achtziger möchte man nicht wieder erleben, ganz im Gegensatz zu diesem Dessert.

Probiert es einfach mal aus und Ihr werdet mir zustimmen. Diese Bayerische Crème hat eine Wiedergeburt verdient.

Wie Ihr wisst, habe ich immer ein offenes Ohr für Fragen und Anmerkungen.

Bis bald

Euer
Roger


Fasnachtschüechli – ohne Maskerade


Fasnachtschüechli

Fasnachts_chuechli (15)Leider werden Fasnachtschüechli zu selten selber gebacken. Es scheint einfacher zu sein in diversen Grossverteiler welche zu kaufen.

Kleine Bäckereien verzichten oft auf die hausgemachten Leckereien, die in Fett ausgebacken werden. Sie sind aufwendig und das Öl muss öfters gewechselt werden. (Kostenfrage)

Trotzdem gibt es einige Bäckereien die bekannt sind für Ihre Fasnachtschüechli, wie zum Beispiel die Urner Feinbäckerei Hauger in Altdorf.

Um das Jahr 1900 herum hat die Bäckerei begonnen mit der Zubereitung der Fasnachtschüechli. Heute werden ca. 3000 Stück von Hand gezogen in der Fasnachtszeit.

Es gibt sie schon lange die Knieplätze

So nannte man sie früher. Ausgerollte, runde Teige wurden über dem Knie in eine sehr dünne Form gezogen.

Sehr alt ist der Brauchtum von frittierten Fasnachtsbebäck, wie Berliner, Schenkeli und den Fasnachtschuechli. Sie wurden schon im 15. Jahrhundert gebacken und verzehrt.

Und heute werden sie bei Familie Warna verzehrt

Zuerst muss ich sie jedoch zubereiten. Heute Morgen habe ich schon mal den Teig vorbereitet und lege jetzt mein IPad mal rasch auf die Seite. Ab in die Küche und Chüechli machä.

Gebacken, sprich frittiert werden sie auf der Terrasse. Wir haben eine offene Küche und das Schlafzimmer befindet sich im dritten Stock der Wohnung in einer Art Galerie, die keine Türe hat.

Wer möchte schon in einer Frittierwolke schlafen.

So vorläufig genug geschrieben, gehe mal was arbeiten…

Fasnachtschüechli

Zutaten für 4 Personen

Die Fasnachtschüechli halten sich bis zu 2 Wochen in einer genügend grosse Keksdose.

50 g Vollei
10 g Rahm
10 g Zucker
1 Prise Salz
140 g Mehl Typ 405
10 g Butter, in Flöckchen
Puderzucker zum Bestreuen
Fett, zum schwimmend Ausbacken

Zubereitung

Fasnachts_chuechli1Fasnachts_chuechli2Fasnachts_chuechli3Fasnachts_chuechli (4)Fasnachts_chuechli (5)Fasnachts_chuechli (6)Fasnachts_chuechli (9)Die Zubereitung ist sehr einfach. 🙂 Einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermengen.

Auf Eurer Arbeitsfläche den Teig durchkneten bis er seidig glatt ist. Handarbeit, was für eine schweisstreibende Arbeit. 🙂

Dem Teig etwas Ruhe gönnen, im Kühlschrank, eingepackt für ca. 2 Stunden. Diese Ruhepause braucht nicht nur der Teig sondern auch der Bäcker. 🙂

Nach der Ruhepause den Teig in Nussgrösse zu schneiden und so dünn wie nur möglich ausrollen.

Ich habe extra kleine Fasnachtschüechlich vorbereiten, damit sie in der Fritteuse platz haben. Wer eine grosse Pfanne hat, der kann auch grössere zubereiten. Hauchdünn ausgerollt lege ich sie auf ein mit Mehl bestäubtes Handtuch und lasse die dünnen Scheiben trocknen.

Ausgebacken werden sie in der Fritteuse bei 170° Grad. Dabei sollte man versuchen sie etwas unter die Oberfläche des Öl`s zu drücken, damit sie die schwungvolle Form bekommt.

Es geht sehr schnell, wenn keine Blubberblasen mehr zu sehen sind in der Fritteuse, dann wenden und weiter ausbacken, bis sie goldig daherkommen.

Auf einem Küchenpapier abtropfen und mit reichlich Puderzucker bestreuen.

Die Fasnacht kann beginnen… nur diese Chüechli müssen sich nicht Maskieren, die sehen zu hübsch aus um sich hinter einer Maskerade zu verstecken.

Tipp:

Es muss nicht immer Fasching sein um solch ein Gebäck Euren Gästen zu servieren. Die Chüechli kann man auch in einer Grösse von ca. 10 cm herstellen und als Türmchen servieren. Zwischen den Chüechli einfach gezuckerter, geschlagener Rahm (Sahne, Oberst) einspritzen.

Ich hoffe ich konnte auch Frittiergegener ein wenig begeistern.

Viel Spass beim nach backen.

Euer

Roger


Engadiner Nusstorte


Die Nusstorte aus dem Engadin hat ihren Ursprung nicht in Graubünden. Die Nusstorte wurde von Bündner Zuckerbäckern aus den südlichen Gebieten mit gebracht. Dort wo die Baumnuss zu Hause ist. Die Nusstorte, die auch Bündner Nusstorte oder Engadiner Nusstorte genannt wird ist ein häufiges Mitbringsel aus Graubünden.

Warum jetzt auch noch eine Engadiner Nusstorte?

Oft versuche ich den Wünschen meiner LeserInnen nach zu kommen. Ich habe dafür extra eine Liste erstellt, dass nichts vergessen geht.
Von Türkischen Spezialitäten über ein Kalbshaxe „Sous-Vide“ bis zum heutigen Post.

Liebe Sina, Dein kleiner Wunsch wird nun erfüllt.

20140205_3Der heutige Beitrag zeigt, wie ich eine Bündner Nusstorte backe.
Die Bündner Nusstorte hat Tradition über die schon viel geschrieben wurde.
Da ich nicht gerne als Wiederkäuer unterwegs bin, möchte ich hier nicht das schon geschriebene wieder aufarbeiten. Dafür gibt es Blogger die besser schreiben als ich.
Ein sehr guter Artikel habe ich bei Robert (lamiacucina) gelesen.

Folgendes möchte ich dennoch loswerden und zwar, was ich von der Baumnuss halte. Das möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Die Baumnuss (Schweizerdeutsch)

In dieser Jahreszeit werden die Baumnüsse bei uns sehr oft als Snack den Kindern gegeben.
Die perfekte Mischung aus Geschmack und Omega-3-Fettsäuren macht die Nuss so wertvoll. Ein kleines Powerpaket unsere Baumnuss.
Der Fettgehalt von ca. 60% der Baumnuss schreckt viele Geniesser davon ab, reichlich Baumnüsse zu essen. Im Irrglauben, sie mache dick.

Ich bin kein Heilpraktiker, aber dennoch der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren kann die Risiken von Herz und Kreislauf Erkrankungen senken. Eine Handvoll Baumnüsse pro Tag reichen da schon.

Der Laubbaum verhält sich in der Natur auch noch sehr clever. Er verfügt über ein natürlicher Schutz, der wie ein Unkrautvertilger wirkt. Da haben andere Pflanzen kaum eine Chance in seiner Umgebung zu wachsen.

Der Baum schütten ein Glykosid aus, dass sich in Juglon verwandelt. Dieser Ausstoss bewirkt, dass der Nussbaum bis zu 25 Meter hoch und 160 Jahre alt werden kann.
Er besitzt ovale Blätter, die ein feines Aroma abgeben, wenn man sie zerreibt.

Der Frühling nutzt der Baum um weibliche und männliche Blüten zu produzieren, die durch den Wind bestäubt werden. Daraus entstehen dann die herrlichen Baumnüsse. Im Herbst wachsen Nüsse mit einer grünen Schale, die im September dann aufplatzen und die reifen Baumnüsse fallen zu Boden.
Auch hier wieder ein natürlicher Schutz. Die harte Schale schützt die essbare Nuss im inneren.

Eine Legende besagt, dass die Menschen im Mittelalter daran glaubten, dass die Baumnuss Hirnkrankheiten heilen könnten, weil die Baumnuss dem Hirn ähnlich sah.
Was sicher keine Legende ist, dass Baumnüsse mit ihrer Alphalinolsäure entzündungshemmende Eigenschaften besitzen. Der Cholesterinspiegel wird durch die gosse Menge an Omega-3-Fettsäuren ebenfalls gesenkt. Öfters Baumnüsse geniessen hilft auch die Blutgefässe elastisch zu halten. Vorbeugend gegen Herzinfarkt, Bluthochdruck und Schlaganfall.

Auch die Blätter haben es in sich. Als Aufguss hilft der Tee bei Reizungen der Magendarmschleimhaut. In der Badewanne oder als Crème helfen die Blätter bei vielen Ekzemen, Schuppenflechte, Akne und Fusspilz.

Die Baumnüsse können zwar keine Hirnkrankheiten heilen, aber die Kombination aus hochwertigem Eiweiss und einigen B-Vitaminen ist diese Nuss der perfekte Snack bei Leistungstief und Konzentrationsschwäche.

Also gehe ich nun in die Küche, esse eine Handvoll knackige Baumnüsse, damit ich voll auf mein Rezept konzentrieren kann.

Bündner Nusstorte

20140205_4

Zutaten für eine Torte 28 cm

Mürbeteig
90 g Staubzucker
140 g Butter
60 g Vollei
1 Prise Salz
300-320 g Mehl je nach Qualität

Füllung
90 g Waldhonig
300 g Zucker
130 g Sahne
220 g gehackte Baumnusskerne

Zubereitung

Mehl, Butter, Staubzucker, Salz und das Ei schnell zu einem Teig verarbeiten. Der Teig etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In einer flachen Pfanne den Zucker mit etwas Wasser karamellisieren lassen. Den Honig dazu und gut durchrühren.
Die gehackten Nüsse dazu und leicht mit Karamellisieren und mit Sahne ablöschen. Vom Herd ziehen und nun den Teig ausrollen.

Eine 28 cm Form mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.
Der Teig teilen 1/3 für den Deckel und 2/3 für den Boden.
Der 2/3 Teig etwa auf 32 cm Durchmesser ausrollen und in die Form einlegen.
An der Seite des Randes gut andrücken.
Die noch warme Nussmasse darin gut verteilen.
Der 1/3 Teig etwa auf 29 cm Durchmesser ausrollen und die Torte damit belegen. Am Rand gut verschliessen und mit einer Gabel andrücken. Mit einer Gabel den Deckel gut einstechen, damit die Luft entweichen kann und der Deckel sich nicht hebt.

Im Ofen bei 200° Grad ca. 30-40 Minuten sichtbacken.

Für etwas Bildmaterial, wie ich die Torte mache, habe ich Euch ein kleiner Film zusammengestellt.

IPad_cooking_home

Ich wünsche viel Spass beim anschauen und noch mehr Spass beim nach backen.

Besten Dank
Euer
Roger


Gemüse-assortiert-geniessen


Frische Gemüse, das assoziiere ich mit einem Schrebergarten. Seit klein auf stehe ich mit frischem Gemüse in Verbindung. Ein Landbueb kennt auch nichts anderes, als frisches Gemüse vom Feld oder dem eigenen Garten.

20140202_18Heute hat bei mir das Gemüse ein hohen Stellenwert, nicht weil ich Vegetarier wäre, sondern einfach weil ich es liebe, Gemüse auf die verschiedensten Arten zu zubereiten.

Ich werde oft gefragt, warum ich mein Beruf so toll finde. Meine Antwort ist immer die gleiche. In meinem Beruf kann ich als Beispiel eine Karotte, so verschieden schneiden und zubereiten, dass es niemals langweilig wird. Ein Offerte in einer Versicherung zu schreiben, die hat da nicht viele Veränderungen zu bieten.

Da liegt es nicht weit entfernt, dass ich bei meinen Gemüseteller immer sehr grossen Aufwand betreibe. Ich versuche zunächst alle Grundzubereitungsarten in irgendeiner Form ein zu binden. Also von glasieren, dünsten, frittieren und braisieren verwende ich beinahe alle Zubereitungen.

Das Gemüse gesund sein kann muss ich hier nicht auch noch aufzeigen. Natürlich kommt es immer auf das Grundprodukt und was noch wichtiger ist, die richtige Zubereitung an. Man sollte das Gemüse nicht Tod kochen, oder falsch behandeln! Karotten zum Beispiel, in viel Salzwasser, sehr lange kochen und danach das Kochwasser wegschütten? Das einzige was da in der Karotte noch überlebt hat sind die Ballaststoffe, alles andere ist im Spülbecken gelandet.
Wir gönnen der Kläranlage auch ein paar Vitamine. 😉

Heute habe ich mich für zwei Stunden in die Küche verkrochen. Die Gemüsesorten die mein Kühlschrank bereit hält auf den Teller gezaubert.

Assortierter Gemüse-Teller

Gemuese_Beschriftung

Glasierte Karotten

Gemueseteller (49)

Zutaten für 4 Personen

25 g Butter

320 g Karotten, geschält

5 g Zucker

50 g Gemüsefond

1/2 Mandarinenabrieb

Salz

Zubereitung

Die geschälten Karotten halbieren und kurz blanchieren. Bei der Schnittart verwende ich mal eine andere Art. Ich entferne mit einem Pariserlöffel das innere der Karotten. (Wird in den Brei gegeben für meinen jüngsten Sohn)

Danach schneide ich abwechselnd, einmal gerade durch, dann schräg und wieder gerade.

Illustration_Karottenschnitt

Nach dem die Karotten blanchiert, abgekühlt und in Spickel geschnitten sind, erhitze ich eine Schwenk-Kasserolle.

Darin lasse ich die Butter schmelzen. Gebe die Karotten bei und dünste sie etwa 1-2 Minuten. Mit Zucker und Salz abschmecken. Giesse den Gemüsefond dazu und lasse sie zugedeckt weich dünsten.

Danach entferne ich den Deckel und glasiere sie durch das schwenken. Da der Fond sich reduziert hat und der Zucker sich leicht Karamellisiert gibt es ein toller Glanz auf den den Karotten. Leider nicht so glänzend wie bei Eva. 🙂

Mornay Sauce

Gemueseteller (50)

Zutaten für 4 Personen

150 g Milch

50 g Sahne

1/2 kleine Zwiebel

1 kleines Lorbeerblatt

1 Nelke

60 g Parmesan

2 Essl. Beurre manier

Salz, Muskat und Pfeffer

Zubereitung

Die Milch und die Sahne mit Zwiebel, Nelke, Lorbeer, Salz, Muskat und dem Pfeffer zum kochen bringen. Mit der Beurre manier abbinden und etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen. Die Sauce durch ein Sieb passieren und den Parmesan unterrühren bis er sich aufgelöst hat. Zugedeckt auf die Seite stellen.

Überbackener Blumenkohl

Gemueseteller (52)

Zutaten für 4 Personen

4 grössere Blumenkohlröschen

Salzwasser

Eiswasser

Zubereitung

Den Blumenkohl im Salzwasser knackig kochen. Abschrecken im Eiswasser und herausnehmen und auf einem Küchenpapier trocken tupfen.

In eine Auflaufform geben und mit der gut gewürzten Sauce Mornay nappieren. In den vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Oberhitze überbacken.

Gefüllte Tomate mit Champignon

Gemueseteller (36)

Zutaten für 4 Personen

4 mittelgrosse Tomaten

4 mittelgrosse Champignons

etwas Frühlingszwiebeln

20 g Butter

Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Tomaten unten etwas abschneiden, damit sie einen guten Stand haben. Oben den Deckel abschneiden und mit einem Pariserlöffel das Kerngehäuse herausholen.

Den Innenraum der Tomate mit Salz und Pfeffer würzen. Die Frühlingszwiebel waschen und fein schneiden. Roh in die Tomate geben.

Die Champignons putzen und in einer Bratpfanne im Butter leicht anbraten. Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Die Champignons nun auf die Tomate legen. Falls der Stiel im Wege steht, kann dieser auch entfernt werden.

Am Schluss noch mit etwas flüssigem Butter bestreichen und im Ofen noch leicht überbacken.

La Ratatouille niçoise

Gemueseteller (41)

Zutaten für 4 Personen

60 g Tomatenwürfel

60 g Auberginenwürfel

60 g Zucchettiwürfel

60 g Paprikawürfel

60 g Zwiebelwürfel

40 g Olivenöl

1 Knoblauchzehe

1 Essl. Tomatenpürée

1 Essl. Mehl

4 Essl. Rotweinessig

1 dl Tomatensaft

Salz und Pfeffer

Kräuter der Provence

Zubereitung

Das Olivenöl in einer Sauteuse erhitzen und die Zwiebeln und der Knoblauch darin andünsten. Die restlichen Gemüsewürfel dazu geben und mit Mehl bestäuben. Das Tomatenpürée mit andünsten. Mit Essig und Tomatensaft ablöschen und etwas weiter köcheln bis sich eine schöne Bindung ergibt. Das Gemüse sollte jedoch noch knackig bleiben. Am Schluss mit den Kräutern der Provence würzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kapernäpfel im Bierteig

Gemueseteller (37)Gemueseteller (38)Gemueseteller (39)Gemueseteller (40)

Zutaten für 4 Personen

24 Kapernäpfel

200 g Mehl

200 g Bier

100 g Speiseöl

100 g Eiweiss (steif geschlagen)

Salz, Pfeffer, etwas Muskat

Zubereitung

Das Eiweiss in einer fettfreien Schüssel mit etwas Salz steif schlagen.
In einer weiteren Schüssel, Bier, Öl, Mehl und Gewürze gut vermengen.
Kurz vor der Weiterverarbeitung das geschlagene Eiweiss vorsichtig unterziehen.

Die Kapernäpfel etwas mehlieren und dann durch den Backteig ziehen.
Im der Friteuse bei 180 Grad goldgelb backen.

Auf einem saugfähigen Papier abtropfen und sofort servieren.

Gebratene Gurken mit Pfefferminze

Gemueseteller (46)

Zutaten für 4 Personen

240 g Salatgurke

2 Essl. Rapsöl

1 Tl. getrockneter Pfefferminze (darf sehr gerne auch frisch sein)

1 Tl. Honig

Salz und Pfeffer zum abschmecken

Zubereitung

Die Salatgurke schälen und halbieren. Das Kerngehäuse mit einem Löffel auskratzen. Die Gurke auf die Schnittseite legen und in gleichmässige Dreiecke schneiden.

Die Gurkenspickel im Öl leicht anbraten und mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken. Am Schluss die Minze dazu und nochmals schwenken.

Sautierter Mais

Gemueseteller (44)

Zutaten für 4 Personen

240 g Maiskörner ( in der Saison vom Feld)

30 g Butter

eine Prise Zucker

Salz und Pfeffer

etwas Majoran

Zubereitung

In einer Pfanne die Butter leicht bräunen. (Nussbutter) Die gekochten Maiskörner darin schwenken bis sie heiss sind. Abschmecken und am Schluss den Majoran dazu geben.

Bei meinem Gemüse-Teller serviere ich oft noch eine Stärkebeilage dazu. In meinem Fall sind es Zigarren-Nudeln. Es kann natürlich auch eine Ofenkartoffel mit Sauerrahm sein. Noch edler wäre ein pochiertes Ei auf Toast. Das vielleicht noch mit einer Hollandaise überzogen. Einfache Salzkartoffeln oder auch Reis geht auch. Selbsverständlich kann die Stärkebeilage auch weg gelassen werden. Das ist Geschmacksache und überlasse jedem einzelnen für sich.

Zigarren_Nudeln

Ich überlasse Euch jetzt meine gesunde Portion Gemüse und danke für das zulesen.

Euer

Roger