Was war zuerst? Das Ei oder das Huhn?


Ei_Huhn

Auf den ersten Blick wäre es logisch, dass das Huhn zuerst da war und dann das Ei kam.

Gerne wird behauptet, zuerst war das Huhn da, dann kam das Ei. Forschungen ergaben, dass die Entwicklung des Ei`s schon vor einer Milliarde Jahren begonnen hat. Jedoch nicht in der Form unseres Haushuhns.

Schauen wir die Vergangenheit unseres Haushuhnes mal geschichtlich an. Die Ur-ur-ur-ur… Großmutter / Vater des Haushuhnes waren Dinosaurier.

Wenn es nach Thomas Henry Huxley, Naturforscher und Anhänger Darwins geht, stammen unsere Hühner von „aufgetakelten Reptilien“ ab. Die Ur-ur-ur-ur… Großmutter unseres lieben Huhnes waren gefährliche Saurier die ebenfalls Eierlegend waren.

Die Zeit vergeht und von den monsterschweren Raptoren (Echsen) blieb am Schluss nur noch ein flugfähiges Poulet übrig.

Die Schuppen wurden vor Millionen von Jahren gegen Federn eingetauscht. Nur die Schuppen an den Füssen des Huhnes erinnert an seine Vorfahren. Das Eier legen haben sie natürlich auch nicht verlernt. Kommen wir wieder zum Ei.

Was war nun zuerst? Das Ei oder das Huhn

Das Huhn schlüpft aus dem Ei! Das Ei wird von einer Henne gelegt!

Dieses Huhn ist jedoch aus einem Ei geschlüpft und dieses Ei stammt von einem Huhn.

Dieses Huhn kommt von einem Ei, das von einem Huhn gelegt wurde.

Kommt da einer noch nach? Das ist doch eine never End Story…

Ich habe aber ein Interessanter Artikel gelesen den ich hier an diese Stelle gerne für Euch zitieren möchte aus der BZ „News aus Berlin“

Die Eierschale hat man untersucht und Ovocledidin-17 darin gefunden. Diese Substanz findet man sonst nur in den Eierstöcken der Hennen. Ohne Huhn also keine Schale, kein Ei. Dr. Colin Freeman vom Sheffielder Institut für Materialforschung sagt:

„Lange hat man angenommen, dass am Anfang das Ei war.

Wir haben jetzt den wissenschaftlichen Beweis für das Gegenteil.“ Supercomputer schlägt Superbrains der Philosophie.“ Wie aber das Huhn entstanden ist, das erklärt dieses Modell nicht.

Der Wissenschaftsphilosoph David Papineau sagt:

„Das erste Ei war ein Hühnerei, weil es ein Huhn in sich trug.“ Selbst wenn der Mutter-Vogel gar kein Huhn war. Evolutions-Biologen meinen, es gab gar kein erstes Ei oder erstes Huhn, sondern ständige Entwicklung in der Evolution.

Nach all meinen Nachforschungen habe ich mich entschieden!

Egal ob Ei oder Huhn zuerst!

Hauptsache gibt es in der heutigen Zeit beides, nämlich Huhn und Ei, denn aus beiden kann man hervorragendes zubereiten. Bevor ich meine delikaten Rezepte hier in meinem Blog veröffentliche, möchte ich zuerst mal zeigen wie aus einem Huhn zum Beispiel Pouletschenkel, Pouletbrust oder Flügeli entstehen, bevor sie eingeschweißt in den Regalen gekauft werden können.

Ich persönlich kaufe immer ein ganzes Huhn. Egal was ich gerade vor habe zu kochen. Der Vorteil eines ganzen Huhnes ist, dass es günstiger ist als nur eine Brust oder Keule, den ich bezahle nicht die Arbeit die dahinter steht um Schenkel zu schneiden und zu verpacken.

Auf was achte ich beim Kauf eines Poulet?

Mit Sicherheit ist es nicht ganz einfach ein Huhn zu kaufen, dass meinen ethischen Grundsätzen entspricht.

Für mich gilt aber eine Norm die wichtig ist. Soll das Poulet Geschmack haben, muss es auf natürliche Weise herangewachsen sein und natürliche Nahrung zu sich genommen haben.

Ich habe kein Bock auf fette, dicke Schenkel die kein Geschmack haben.

Auch für mich ist es schwierig gutes Huhn zu bekommen, den ich besitze kein eigener Bauernhof mit Hühnern.

Und die Zeiten meiner Großmutter mit eigenen Hühner und Hasen sind leider auch vorbei, da sie nicht mehr unter uns weilt.

Woher bekommen wir also das Natur-Gügeli, bei dem wir kein schlechtes Gewissen haben müssen. Können wir uns verlassen auf die Beschriftungen der Großmärkte? Wohl kaum, sonst hätten wir ja keine Pferdelasagne im Angebot.

Also gibt es nur eine Lösung, so wie die meine.

Ich bin an einem sonnigen Tag mit dem Bike von meinem Wohnort etwas 20 Minuten in die Wildnis 🙂 gefahren und entdeckte einen normalen Bauernhof. Geradewegs bin ich zur Haustür des Bauernhofes gefahren und habe geklingelt. Ein kleines Mädchen machte die Tür auf und fragte mich, was ich wolle.

Ich fragte; ist dein Papi oder deine Mami da? (Es war eine Annahme, dass das kleine Mädchen die Tochter ist) Meine Annahme hat sich bestätigt. Die Mutter der kleinen kam an die Tür und fragte; was ich den wolle?

Mit knall rotem Kopf vor Peinlichkeit oder wegen der sportlichen Tätigkeit, antwortete ich etwas schüchtern: „Entschuldigen sie meine Dreistigkeit, aber ich bin ein Küchenchef der gesund und frisch kochen möchte. Für meine Frau und meine Kinder und dafür brauche ich ursprüngliche Naturprodukte.“

Die Bäuerin (das hat sich hinterher herausgestellt) fragte mich; an was haben sie denn gedacht?

Ich; “ Ja wenn ich schon mal da bin, an Eier, Milch, Kartoffeln oder an ein Huhn?“

Die Bäuerin antwortete; Ja Milch und Eier kein Problem, das verkaufen wir ab Hof. Holz für das Kamin ebenfalls, aber Hühner halten wir nur für den Eigenverbrauch und für die Eier die wir verkaufen. Aber unser Nachbar der verkauft Hühner auf Bestellung.

Ich; Super, ich wäre demnach so frech und würde gerne 2 Liter Milch und 12 Eier bei Ihnen kaufen.

Ich packte die Eier und die Milch vorsichtig in meinen Rucksack und ich bin zum Nachbar gegangen und wieder mit Herzklopfen an der Tür gestanden und geklingelt. Nun war es (nicht bestätigt) die Oma. Die Erklärungen von oben habe ich gleich wiederholt und dann kam wohl die Chefin des Hauses. Sie hat mir erklärt, dass sie und ihr Mann eine Hühnerzucht betreibe für den Verkauf ab Hof.

Sie war sowas von begeistert, dass ein Küchenchef aus der gehobenen Gastronomie sich für ursprüngliche, naturbelassen Nahrungsmittel interessiert. Die Bäuerin hat mich gleich eingeladen zu einem Rundgang, den ich dankend angenommen habe.

Natürlich ist mir klar, dass der Verbrauch an Hühnern mit dem Bauernhof von nebenan nicht abgedeckt werden kann, aber der Versuch an solch eine ethische Nahrungsquelle zu kommen lohnt sich. Es geht nicht nur um Poulet. Man kriegt auch Apfelsaft, wie gesagt Eier, Milch und Kartoffeln. Was ist den mit Erdbeeren selber pflücken, oder Spargeln kaufen am Feldrand?

Für mich ist eines klar! Wenn ich persönlich dafür sorge, das mein Umfeld anständige Nahrungsmittel bekommt, habe ich mein Teil schon getan. Wenn jeder so denkt, dann ist ja Mathematisch die ganze Menschheit damit abgedeckt.

Nein, sicherlich verstehe ich die Argumente der anderen Seite, aber ich bin halt als Profi in der Gastronomie schon so oft veräppelt worden.

Für mich Persönlich habe ich den Weg: „back to the roots“ gewählt. Sofern es nur möglich ist.

Wie war das nun mit dem Ei und dem Huhn?

So fertig und „back to the roots“. Ich besorge mir immer ein ganzes Poulet und zerlege es dann in die Einzelteile.

Die Teile die ich nicht gerade brauche, friere ich ein für ein anderes Gericht. So spare ich wie schon erwähnt viel Geld, da das ganze Huhn günstiger ist als die schon zerlegten Teile. (Arbeit)

Damit Ihr ebenfalls Geld spart und mir das ersparte auf mein Konto überweisen könnt, 🙂 habe ich ein „Ipad cooking@home“ Video zusammen gestellt, das zeigt, wie man fachgerecht ein Huhn auseinander nimmt.

http://youtu.be/pqLjcmL6cgQIpad cooking@home

Also zum Schluss wünsche ich Euch viel spass bei meinem Kurzfilm und viel Erfolg beim Hühner jagen.

Euer

Roger Warna

we love handmade

In der Einfachheit liegt das Einfache


In der Einfachheit liegt das Einfache

Mit diesem Satz pflege ich oft meine Kochkünste zu zelebrieren. Ich denke es braucht nicht immer Rezepte mit einer endlosen Liste von Zutaten. Oft genügen auch wenige Produkte und Ingredienzen um was tolles und feines zu zaubern.

Also habe ich im Zusammenhang mit „IPad cooking@home“ eine weitere Nicht – Hollywood -Produktion für Euch Vorbereitet.

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Nochmals als Reminder…

Was kocht ein Profi zu Hause?
Für sich und seine Familie?

Den ganze Artikel findet Ihr unter
http://www.rwarna.ch/178312.html
für diejenigen die nicht wissen über was ich hier eigentlich schreibe.
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Es braucht seine Zeit bis ich kein „Reminder“ mehr schreiben muss um zu erklären um was es geht bei IPad cooking@home. Ich arbeite hart daran diese Art von Rezeptur zu etablieren. Ihr könnt mir natürlich helfen, in dem Ihr viele Kommentare schreibt. Kritiken von positiver oder auch negativer Art zu hinterlassen. Anregungen oder einfach Komplimente platzieren. 🙂

Ein weiterer wichtiger Aufruf meinerseits ist, dass Ihr mir beschreibt was von Euch gewünscht und gebraucht wird an Rezepten, Ideen, Tipp’s und Trick oder einfach fachliche Hilfe für zu Hause.

Ich freue mich auf Eure Inputs.

Was erwartet Euch im neuen „Recipe film

Wie der Titel in diesem Blog schon beschreibt… In der Einfachheit liegt das Einfache!
Einfach, Tomatensauce ist der Hauptdarsteller im neuen „Recipe film“

Jetzt nicht einfach weg klicken, weil Ihr denkt: was soll das? Eine Tomatensauce hä?

Sicher, jeder hat schon mal eine Tomatensauce gemacht. Ich zeige im folgenden Film wie das ein Küchenchef zu Hause macht. Mit einem kleinen Tipp inklusive.

Was es braucht für eine Tomatensauce an Zutaten findet Ihr unter Rezepte in diesem Blog. Wichtig ist bei einer Tomatensauce, dass man der Sauce viel Zeit schenkt, damit sie sich entfalten kann.
Mit dieser Zeit meine ich nicht, dass es Eure Zeit sein soll, sondern die Zeit wo die Tomatensauce vor sich her köcheln darf.

Viele Italiener die ich kenne, vor allem „Die Mama`s“ setzen die Sugo am Morgen an und die köchelt den ganzen lieben Tag vor sich hin. Am Abend, wenn die Spaghetti darauf warten verspeist zu werden kommt die Sauce dann zum Einsatz.

Je länger die Tomatensauce kocht, desto feiner im Geschmack wird sie. Sie verliert die Säure und das fruchtige kommt zum Vorschein. Da ja die Tomate eigentlich eine Frucht, sprich eine Beere ist und kein Gemüse, sollte die Sauce auch fruchtig schmecken! Macht Sinn oder?

Die Tomate

Im Video werdet Ihr mit entsetzen feststellen, dass ich Konserve verwende. Obschon ich immer über Frische und wissen was drin ist schreibe.

Mit dem Thema „Warum Dosentomaten“… möchte hier an dieser Stelle nicht zu lange verweilen um Euch zu erklären, warum Tomaten aus der Dose. Ich gehe davon aus, dass Ihr die Erklärung schon so oft gelesen oder gehört habt.

Für diejenige die es doch Interessiert, hier in der Frankfurter Allgemeinen habe ich ein interessanten Artikel gefunden, falls Ihr Lust und Zeit habt noch mehr zu lesen.

Bei der Salsa di pomodoro gibt es natürlich tausende Rezepte und jedes ist das Beste.
Mein Rezept ist immerhin bei meiner Familie das Beste und sehr beliebt. Im Recipe film werdet Ihr auch bemerken, dass ich Rotwein verwende. Da ergibt sich natürlich die Frage, Alkohol und Kinder?

Diese Frage ist berechtig und zwingt mich eine Erklärung abzugeben.
An dieser Stelle möchte ich kurz erklären, was mit dem Alkohol passiert, wenn er dem Kochprozess unterzogen wird.
Liest den Artikel durch und dann könnt Ihr selbst entscheiden, ob Ihr eine Sauce die mit Alkohol abgelöscht wurde, Euren Kinder auftischen möchtet!

Alkohol nach dem kochen?

Meinerseits pflege ich immer das Sprichwort zu verwenden „nichts ist Gift, nur die Menge macht es aus“. Jedoch bin ich der Meinung, dass man Kleinkinder der Alkohol in jeglicher Form ersparen soll, also lass ich das Ablöschen bei der Tomatensauce für die Kinder.

Mich würde es interessieren was Ihr dazu meint!
Legt los und schreibt mir über Eure Ansichten dies bezüglich.

So jetzt werde ich Euch den kleinen Movie nicht länger vorenthalten…

Klickt auf Was kuckst Du?

Herzlichen Dank für Eure Beharrlichkeit den ganzen Artikel zu lesen und viel Spass bei meinem brandneuen Video.

En guetä
Roger

IPad cooking@home


Das IPad schaut dem Küchenchef über die Schultern.

Lange hat es gedauert, nun kann ich das Produkt hier in meinem Blog publizieren.

Die Vorbereitungen waren etwas chaotisch, da das erste mal immer etwas schwierig ist. Zunächst habe ich mal das neue Ding „Movie Mount“ in meiner etwas bescheidenen Küche aufgebaut. Das IPad eingespannt, die Lichtverhältnisse angepasst und natürlich alles ins saubere Bild gebracht.

Kühlschrank auf und alle Zutaten die es für meine Chinesischen Frühlingsrolle mit Truthahn braucht, bereit gestellt. Dies nennt sich „Mise en place“.
In den gastronomischen Küchen heisst es „Eine gute Mise en place ist das halbe leben“.
Ohne eine gute Vorbereitung gibt es nur Stress und Geschrei vom Küchenchef, wenn die Gerichte nicht zur rechten Zeit beim Gast sind.

Für den Frühlingsrollen-Teig habe ich mir was spezielles ausgedacht.
Den Aufwand um ein solch ein dünner Teig hinzubekommen wie man es gewohnt ist vom Asialaden möchte ich niemandem aufbürden. Also dachte ich mir da muss es doch eine Variante geben die ebenfalls schmeckt und einfacher in der Zubereitung ist.

Die Kreativität kennt keine Grenzen.
Habe eine Variante gefunden, die auch in China gemacht wird.
Als erstes mal da langweilige Zutaten-Zubereitungsrezept.

Frühlingsrollen Teig

Zutaten für 4 Peronen

200 g Mehl
200 g Wasser
2 St Eier
1/2 TL Salz
1 EL Maisstärke

Zubereitung

Das Mehl in eine geeignete Schüssel sieben.
Die Eier, Salz und die Maisstärke dazu rühren und mit dem Schwingbesen gut vermengen.
Eine Teflon Pfanne erhitzen und mit wenig Öl ausreiben.
Den Teig wie eine Crêpes darin ausbacken, jedoch ohne Farbe.
Wenden und nochmals kurz ausbacken.
Auf einem Teller zugedeckt beiseite stellen bis die Zutaten fertig sind für die Füllung.

Fertig mit Rezepturen, kommen wir zur visuellen Zubereitung.

Chinesische Frühlingsrolle mit Truthahn

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Was lange währt, wird endlich gut.

Was lange währt, wird endlich gut.


SONNTAG, 2. JUNI 2013 Was lange währt, wird endlich gut. Am 8. Mai 2013 habe ich auf meinem Blog ein Versprechen abgegeben. Das Projekt was ich mir in meiner virtuellen Welt vorgestellt habe, wird nun endlich umgesetzt. Nochmals als Reminder… … Weiterlesen