Actimel – Granatapfel – Terrine


Mal ein Post der nicht mit vielen Worten belegt ist.

Actimel_Granatapfel_Terrine_mit_Flasche

Es geht heute mal nicht um eine Hintergrundstory, Warenkunde oder etwas Geschichtliches.

Das Rezept steht heute im Rampenlicht.

Granatapfel_Actimel

Der Grund ist ein Rezeptwettbewerb der durch die PR Agentur Farner Consulting für Danone Actimel gestartet wurde.

Die Aktion verschiedene Foodblogger anzuschreiben um das Produkt Actimel – Granatapfel in ein Rezept zu verpacken und mit etwas Können und Glück verlinkt zu werden fand ich verführerisch.

Nicht der Gedanke verlinkt zu werden auf der Website von „Guido Maria Kretschmer“ hat mich gekitzelt um dieser Trophy zuzustimmen.

Es war sehr einfach, ich habe die Anfrage gelesen und in einer Sekunde hatte ich ein Rezept im Kopf. Also, zwar mache ich für Actimel Werbung und das unentgeltlich, aber ich bin von mir wiedermal sehr überzeugt, dass mein Rezept funktioniert, einfach, authentisch und sehr schmackhaft ist. 🙂

Actimel – Granatapfel – Terrine auf Granatapfelsauce

Actimel_Granatapfel_Terrine_01

Für 4 Portionen

4 Blätter Gelatine (oder Agar Agar 12 g)

300 ml Actimel Granatapfel

1 Zitronen Abrieb

70 g Zucker

200 ml Sahne (min. 35% Fett)

Für die Sauce

1 Zitrone (Saft)
180 g Granatapfel
100 g Staubzucker
250 g Wasser

Zubereitung

Eingeweichte Gelatine Gelatine (oder Agar Agar 12 g) in kaltem Wasser einweichen.

Zucker und ZitronenabriebZucker mit der Zitronenschale in einer kleinen Kasserolle schmelzen und vom Herd ziehen.

Gelatine ausdrückenGelatine gut ausdrücken und im warmen Zuckersirup schmelzen lassen. Das Actimel Granatapfel einrühren. Unter gelegentlichem Rühren ca. 30 Min. kühl stellen.

Sahne unterhebenKurz vor dem Gelieren die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Actimelcrème heben.

In Form abfuellenIn eine Form füllen und gut ausstreichen.

Granatapfel halbieren und in eine Hand legen mit der Schale nach oben, dann die Kerne mit einem Kochlöffel ausschlagen. Die aufgefangenen Kerne in einer Kasserolle mit Staubzucker und Wasser zu einer sämigen Sauce einkochen. Abkühlen lassen.

Danach die Actimel – Granatapfel – Terrine stürzen und nach eigener Kreativität anrichten.

Ein herrliches Dessert, dass die Frische des Granatapfel voll rüber bringt.

Euer

Roger

Actimel_Granatapfel_Terrine_02

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Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Danone Actimel für den Rezeptwettbewerb entstanden. Ich hatte die freie Wahl für das kreieren des Rezeptes, sowie des Textes.


Das perfekte Tiramisu


Man muss kein Italiener sein um das perfekte Tiramisu zu machen.

Hier zeige ich euch wie ein Tiramisu perfekt gelingt.

Der Name der legendären Süssspeise aus Italien sagt schon viel aus.
Salopp übersetzt heisst Tiramisu „Hilf mir hoch“ oder „Zieh mich hoch“.
Mal ehrlich, solch ein Gaumen schmaus  könnte uns auch in den 7ten Himmel hoch ziehen , nicht wahr?

Um das Tiramisu ranken sich viele Legenden, eine möchte ich hier darlegen.

In Siena wurde im 16. Jh. hoher Besuch erwartet. Der Herzog Cosimo I. de’ Medici sollte eine unvergessliche Zeit in der Stadt erleben und in Erinnerung behalten.
Aus diesem Grund bekamen die Konditoren von Siena den Auftrag ein unvergessliches Dessert zu kreieren.
Nun weiss ich nach langer Recherche, dass es eine andere Wahrheit gibt, was die Herkunft betrifft.

Die mittlerweile weltberühmte Süssspeise geht zurück auf den Konditor Roberto Linguanotto.
Der Patron des Restaurants “Le Beccherie” in Treviso. Einer seiner Lehrlinge (Lehrtochter) war Francesca Valori, sein Patenkind.
Roberto war so begeistert von ihren kulinarischen Fähigkeiten. Francesca`s Mädchenname während der Lehrzeit war „Tiramisu“
In Anerkennung benannte Roberto sein Lieblings-Dessert also Tiramisu.

So nun wissen wir woher der Name Tiramisu stammen könnte, aber immer noch nicht wie ein perfektes Tiramisu zubereitet wird.
Ich möchte hier auf keinem Fall, das original Rezept publizieren! Falls es ein solches überhaupt gibt.
Was ich aber mit Sicherheit weiss, es ist mein original Rezept:

Für die Zubereitung ist es wichtig Top-Zutaten zu verwenden!
Also machen wir die Löffelbiskuit ebenfalls selber.

Schreiten wir zu den Rezepten.

Löffelbiskuit

Zutaten für ca. 35 Biskuits

loeffelbiskuits

80 gr. Eigelb (ca. 4 Eigelb)
50 gr. Kristallzucker

120 gr. Eiweiss (ca. 4 Eiweiss)
50 gr. Kristallzucker
1 Prise Salz

75 gr. Mehl
50 gr. Speisestärke (Maizena)

Zubereitung:

Eiweiss steif schlagen.
Dies wird immer gleich gemacht.
Eine geeignete fettfreien Schüssel zur Hand nehmen. (Mit etwas Zitronensaft ausreiben, damit die Schüssel komplett Fettfrei ist)
Mit einem Handrührgerät das Eiweiss  mit dem Zucker und Salz steif schlagen. Kühl stellen.

Eigelb und Zucker in einer weiteren Schüssel warm/kalt schlagen.
Dies wird auch immer gleich gemacht.
Eine etwas grössere Kasserolle als die Schüssel nehmen.
Ein drittel mit Wasser füllen und zum kochen bringen. Die Hitze reduzieren und die Schüssel auf, sprich in die Kasserolle stellen und mit einem Handrührgerät das Eigelbgemisch schaumig warm schlagen. (Nicht über 83 Grad sonst gerinnt das Eigelb)
In einer weiteren Schüssel gefüllt mit Eiswasser das schaumige Eigelb kalt schlagen.

Mehl und Maizen mischen.
Nach und nach abwechselnd Mehl-Eiweiss unter die Eigelbmasse heben.
Mit anderen Worten, etwas Eiweiss unter die Eigelbmasse heben, dann etwas Mehl/Maizena darunter heben usw.

Mit einem Spritzbeutel der eine Lochtülle als Aufsatz hat, Knochen ähnliche Biskuit auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.
Das geht einfach in dem man die Spritzbeutelspitze auf das Backpapier legt, etwas drückt, aber stehen bleibt. Dann etwas schneller ein Streifen zieht und dann wieder stehenbleibt und leicht drückt.

Die Löffelbiskuits sofort bei 200 Grad Umluft etwa 16 Minuten backt.
Der Profi spricht jedoch immer von Sichtbacken, denn jeder Ofen ist anders.

Wenn die Biskuits goldbraun und knusprig sind heraus nehmen und erkalten lassen.

Tiramisu Crème

Zutaten für eine Glasform in der Grösse von ca. 34,5 x 21 x 5 cm (LxBxH)

150 gr. Eiweiss (ca. 5 Eiweiss)
10 gr. Kristallzucker

100 gr. Eigelb (ca. 5 Eigelb)
120 gr. Kristallzucker

1 Orange (nur die Zeste)
1 Zitrone (nur die Zeste)

500 gr. Mascarpone

Zubereitung:

Eiweiss steif schlagen.
Dies wird immer gleich gemacht.
Eine geeignete fettfreien Schüssel zur Hand nehmen. (Mit etwas Zitronensaft ausreiben, damit die Schüssel komplett Fettfrei ist)
Mit einem Handrührgerät das Eiweiss  mit dem Zucker und Salz steif schlagen. Kühl stellen.

Eigelb, Zesten und Zucker in einer weiteren Schüssel kalt luftig, weiss und fest schlagen.
Mascarpone unter die Eigelb Masse rühren.

Das steife Eiweiss vorsichtig unter die Eigelb-Mascarpone-Masse heben.
Am Anfang mit etwas Eiweiss die Masse lockern und dann den Rest unterheben.

Die Zusammenführung:

4 Espresso
ca. 80 gr. Amaretto Menge nach Geschmack

6 Würfelzucker (kann auch weggelassen werden)

Zubereitung:

Die Glasform nehmen und den Boden mit Löffelbiskuit belegen.
Die Löffelbiskuit großzügig mit der Tinktur beträufeln.
Eine Schicht Mascarpone Crème darauf verteilen.
Weiter Schicht mit Löffelbiskuit darauf geben.
Wieder großzügig mit Espresso/Amaretto beträufeln.
Die letzte Schicht mit Mascarpone Crème ausstreichen.
Das ganze glatt verteilen und mit Kakao bestäuben.

Fertig ist das Italienische Traumdessert

Ich wünsche süsses Glück beim Nachbacken.

culinary greeting

Roger Warna

Tiramisu