點心燒賣 – Dim Sum Siu Mai


Dim Sum

…die, die das Herz berühren…

dim_sum

So lautet die Übersetzung. Im Kantonesischen heissen die gedämpften Teigtaschen „Dim Sam“ und haben, wie vieles in China, eine lange Tradition.

Oft werden Gerichte aus einer Not heraus geboren, so auch „Dim Sum“. Es soll in der alten Kaiserstadt „Xian“ entstanden sein.
Der damalige Kaiser trachtete täglich danach, neue Speisen zu verköstigen. Die Köche am Hof waren gezwungen, ständig neue Kreationen zu zaubern.

Irgendwann gingen den Künstler die Gerichteideen aus und ein Koch aus der Kaiserliche Hofküche, setzte alles auf eine Karte. Er versuchte seinen Kaiser mit Arme-Leute_Essen zu begeistern, welches aus gedämpften oder frittierten Hefe-, Reis- oder Weizen -Teigbällchen, gefüllt mit allem, was die Speisekammer hergab, bestand.
Der Koch bangte jedoch um sein Leben, falls der Kaiser diese Köstlichkeiten nicht würdigen würde. Seine Majestät war jedoch so begeistert von den kleinen Häppchen, dass der Koch der Todesstrafe entkommen konnte. Noch mehr, der Kaiser ordnete an, dass jedesmal, wenn er Appetit auf Kleinigkeiten hat, solle diese serviert werden.
Die Dim Sum berührten den Kaiser so sehr, dass sie auf kaiserliches Geheiss danach benannt wurden. „Die, die das Herz berühren“.
Ich möchte heute versuchen Euer Herz zu berühren. Dafür habe ich nicht nur das Rezept und die Zubereitung bereit gestellt, sondern auch noch ein kleines Filmchen.
Viel Spass beim zuschauen.
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Dim Sum Siu Mai

Zutaten für 20 Stück

Für den Teig:
150 g Mehl
60 g Wasser
4 g Backpulver
Für die Füllung
100 g Schweinehack
100 g rohe und geschälte Crevetten
40 g Schiitake
10 g süssliche Sojasauce
15 g Reiswein
10 g Zucker
10 g Reismehl oder Maisstärke
Butter für das Backpapier

Zubereitung

dim_sum (28)Mehl auf die Arbeitsplatte sieben. Eine Mulde formen und das Wasser und das Backpulver hinein geben.
Das ganze nun zu einem glatten Teig kneten. in eine Klarsichtfolie einpacken und im Kühlschrank min. 1/2 Stunde ruhen lassen.
dim_sum (32)Das Schweinehack in eine Schüssel geben. Die Pilze und die Crevetten fein schneiden und dazu geben. Reiswein, Zucker und die Stärke ebenfalls dazu geben.
Je nach Bedürfnis mit Salz und Pfeffer abschmecken.
dim_sum (33)Alles gut vermengen und beiseite stellen und etwas marinieren lassen.
Den Teig in 20 gleichmässige Stücke schneiden und etwas flach und rund drücken. Mit dem Rollholz in 10 cm grosse Rondellen ausrollen.
Die Füllung, nicht zu viel, in die Mitte der Rondelle setzten und den verbleibenden Rand mit etwas Wasser bestreichen.
Die Rondelle nun zusammenfalten sowie gezeigt in meinem kleinen Filmchen.

Die fertigen Dim Sum in ein ausgebuttertes Bambuskörbchen geben und bei aufsteigendem Dampf für 10-12 Minuten garen.

Alternative Dampf – Gar – Methoden zeige ich Euch im Film. Ein Dampfgarer geht auch, oder im Steamer.

Nun möchte ich Euch nicht länger aufhalten beim Nachkochen.

有樂趣的烹飪

Euer

Roger

11 Kommentare zu “點心燒賣 – Dim Sum Siu Mai

    • Danke Dir Sina, war etwas spät dran mit dem Artikel und dem Filmchen. 🙂 So wie ich Dich kenne habt Ihr aber sicher was feines gespiesen. 🙂 Lg Roger

      • Du wirst lachen, heute komplett vegan, zufällig eher 😉
        Kommt nicht in den Blog, da Ofengemüse und Apfelkompott als Dessert schon ein paar mal gezeigt wurden,..aber wir essen soooo gern.

      • (lach) diese Zufälle 🙂 Apfelkompott, ja das ist ein guter Schupser, denn meine Lageräpfel aus unserem Dorf werden auch nicht jünger. Lg Roger

      • bei mir warens keine gelagerten, aber gekaufte.
        Und ich sag dir was die waren sooo ekelhaft im Geschmack dass die nur in ein Apfelkompott wandern konnten, ein bissl Zimt und Zucker haben dem Geschmack mehr als gutgetan 😉

      • Da hast Du Pech gehabt kann man sagen. Was für Zucht-Dinger waren das? Normalerweise sollte es ja keine Äpfel geben, die so schmecken. Lg Roger

      • Nee keine Zuchtdinger, das waren bio Äpfel aus Österreich und wenn man es so betrachtet waren sie sicher auch Lageräpfel..frische gibt’s ja net jetzt.
        Gut geschmeckt haben die trotzdem nicht 😦
        lg Sina

  1. Die sehen wirklich sehr schön aus! Interessant, dass du Backpulver in den Teig gibst. Ich kannte sie bis jetzt nur mit einem reinen Mehl-Wasser-Salz-Teig und deutlich kleiner. Aber die so groß zu machen ist gar keine schlechte Idee, dann hat man nicht so viel Arbeit mit der Füllung 😉

    • Liebe Kathrin, danke Dir. Das Backpluver bewirkt, dass die Dim Sum etwas lufiger werden. Man kann es gut auch weg lassen. Die Grösse habe ich mir angewöhnt, dass ich was im Mund habe. 🙂 Auch bei den türkischen Mante halte ich es so, mag das Kleinzeug nicht. 🙂 Liebe Grüsse Roger

  2. Lieber Roger, die sehen aber schön aus! Das versuche ich nachzumachen – so meditativ. Erst muß ich noch meinen Vorrat an Sojasaucen verkosten (helle, dunkle, mehrere japanische, Kejab manis) und mir eine süssliche raussuchen. Liebe Grüße, Britta

    • Liebe Britta, danke für Deinen lieben Kommentar. Da bin ich dann gespannt, welche Sojasauce Dir am besten mundet und zu den „Dim Sum“ Täschchen passen. Viel Spass beim nach machen. Liebe Grüsse Roger

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